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Enemy Inside: „Musik lebt nicht nur von Klang, sondern auch von visuellen Elementen“
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Interview

Enemy Inside: „Musik lebt nicht nur von Klang, sondern auch von visuellen Elementen“

Das dritte Album steht in den Startlöchern.

Mauritz Hagemann/19. Jan. 2025· Aktualisiert 1. April/3 Min.Foto: Dave Hadarik / Offizielles Pressebild
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Mauritz Hagemann


Nur noch wenige Wochen, dann ist es soweit. Enemy Inside werden mit „Venom“ ihr drittes Studioalbum veröffentlichen. In den letzten Wochen hat die Band aus Aschaffenburg schon einige Vorab-Singles veröffentlicht. Zuletzt konnten wir uns über „Dirt On My Name“ freuen, das besonders durch Feature-Gast Mirza Radonjica von Siamese für Aufmerksamkeit sorgte. Wie kam es denn überhaupt zu dieser Zusammenarbeit? Tatsächlich ganz unspektakulär, denn Enemy Inside entdeckten ihn über Spotify und fragten einfach mal ganz unbedarft an, ob er sich eine Zusammenarbeit vorstellen könne. Die Antwort und das Ergebnis stehen für sich. Nicht, dass Enemy Inside Feature-Gäste zwingend nötig hätten. Doch so wie sich der Siamese-Frontman hier einbringt, gibt er dem Track einfach noch einmal ein paar Prozent mehr.

Enemy Inside arbeiten intensiv mit Lord Of The Lost zusammen

Auch mit Clawfinger-Sänger Zak Tell hat die Band für den ebenfalls schon veröffentlichten Song „Fuck That Party“ zusammengearbeitet. Hier ging die Kollaboration allerdings aus einem gemeinsamen Konzert hervor. Clawfinger und Siamese sind aber nicht die einzigen Bands, mit denen Enemy Inside in der Entstehung des neuen Albums zusammengearbeitet haben. Zu Lord Of The Lost hat die Band inzwischen eine enge Beziehung aufgebaut. Alles fing mit einem gemeinsamen Konzert in Aschaffenburg an – wohlgemerkt der erst zweiten Enemy Inside-Show überhaupt. In der Folgezeit intensivierte man die Zusammenarbeit, nahm an einem Songwriting-Camp von Sänger Chris Harms teil und begann, zusammen mit Lord Of The Lost Musik zu schreiben.

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Musikvideos bleiben anspruchsvoll

Auch der ästhetische Anspruch ist ein Aspekt, den Enemy Inside und Lord Of The Lost gemeinsam haben. Für die Band um Sängerin Nastassja Giulia kommt es daher auch nicht in Betracht, bei den aufwendig und künstlerisch anspruchsvoll produzierten Musikvideos einzusparen. Der Trend geht bekanntlich immer mehr zum 30 Sekunden-Reel, um TikTok und Instagram gerecht zu werden. Für Enemy Inside ist das aber keine Alternative. Musikvideos seien nach wie vor essentiell für die Band, um neben der Musik auch Bilder darzustellen. Musik lebe schließlich nicht nur durch den Klang, sondern auch durch visuelle Elemente. Die Videos seien letztlich auch langlebiger und nachhaltiger. Für die Fans sicher eine gute Nachricht, denn tatsächlich gehen immer mehr Bands dazu über, lediglich Visualizer oder andere eher simpel gehaltene Videos zu veröffentlichen.

Enemy Inside: Bald auf Tour

Mit dem neuen Album im Gepäck wird es für Enemy Inside zunächst auf große Europatour gehen. Wir haben die Tourdates hier noch einmal für euch aufgelistet:

21.02.2025 – Hamburg, headCRASH

22.02.2025 – Berlin, Privatclub

23.02.2025 – Hannover, Béi Chéz Heinz

27.02.2025 – Bochum, Rockpalast

28.02.2025 – Aschaffenburg, Colos-Saal

01.03.2025 – München, Backstage (Club)

06.03.2025 – Köln, Helios 37

07.03.2025 – Stuttgart, Im Wizemann (Studio)

13.03.2025 – Leipzig, Hellraiser

Tickets für die Tour gibt es übrigens ganz einfach hier zu kaufen!

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Und auch die Festivalbühnen warten sicher schon auf die Band. Zum Beispiel die des Wacken Open Air im August. Bleibt zum Abschluss die spannende Frage, ob man Enemy Inside kleine, intime Clubshows oder doch die großen Bühnen der Festivals bevorzugt. Keine leichte Frage, keine eindeutige Antwort. Bei den Festivals sei es für die Band leichter, neue Fans und generell ein größeres Publikum zu erreichen. Ohne Frage essentiell wichtig, doch in der Gesamtabwägung gewinnt doch die Clubshow. Das Wissen, die echten Fans vor der Bühne zu haben, der direkte Austausch mit dem Publikum, die intime und gleichzeitig intensive Atmosphäre. All das sind Argumente, die für die Clubshow sprechen. Dann kann es ja bald losgehen!

Foto: Dave Hadarik / Offizielles Pressebild

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