
Echte Musiker gegen KI-Bands – was gerade im Rock und Metal passiert
Wir müssen über KI-Bands sprechen. Lucas Woodland von Holding Absence hat absolut Recht.
Mike ist der weitere Head von MoreCore und der kreative Kopf im Team. Vor lauter Ideen weiß er nicht immer genau, welche er uns als erstes präsentieren soll. Ein Luxusproblem, welches unsere Seite am Ende so vielschichtig macht. Ihr trefft Mike vorrangig hinter den Turntables unserer deutschlandweiten MoreCore-Parties, denn er ist der Typ, der euch mit den heißesten und neuesten Hits versorgt. Bei Musikwünschen am besten immer eine Maracujaschorle dabei haben, denn die liebt er! Zudem ist Mike der Moderator unserer MoreCore TV Show, wo er euch mit den feinsten Interviews diverser Bands sowie News und Talks rund um das MoreCore-Universum versorgt. Kurzum: Mike ist unser Allrounder, den keiner missen mag!
Was klingt wie eine provokante Headline, wird gerade bittere Realität: Immer mehr KI-generierte Bands stürmen Streamingplattformen und überholen Acts, die jahrelang hart gearbeitet haben.
Einer, der dies vor kurzem laut angesprochen hat, ist Lucas Woodland, Sänger von Holding Absence. Auf X äußerte er sich entsetzt über eine Band namens Bleeding Verse – ein Projekt, das laut eigener Aussage durch KI entstanden ist und seine Band als Einfluss nennt.
„Buchstäblich von meiner Band trainiert“, schrieb Woodland, und sprach von einem „Weckruf für alle Musiker:innen“. Denn Bleeding Verse hat es in weniger als zwei Monaten geschafft, mehr monatliche Hörer:innen bei Spotify zu sammeln als viele echte Bands nach Jahren harter Arbeit.
Was passiert mit Kunst, wenn sie von Maschinen erzeugt wird – und warum hören wir trotzdem zu?
In unserem neuen Videobeitrag, den ihr jetzt auf YouTube findet, nehmen wir das Thema genauer unter die Lupe und sprechen über die Frage, was der Einsatz von KI in der Musik und auch darüber hinaus bedeuten kann.
- Ist KI nur ein Werkzeug – oder das Ende kreativer Subkultur und echten Bands?
- Wie schnell kommt man heute zu KI-generierter Musik und wieso ist dies nicht nur urheberrechtliche problematisch?
- Was können wir als Hörer:innen tun?
Wir sprechen über Beispiele wie Bleeding Verse oder Serinx, über virtuellen K-Pop-Idols wie PLAVE und Tools wie Suno und Udio.
Wie viel KI ist okay, bevor wir uns selbst überflüssig machen?
Wie funktionieren KI-Bands wie Bleeding Verse oder Serinx überhaupt?
Warum sie so schnell erfolgreich werden – und was das über uns als Hörer:innen verrät.
Und welche Gefahren entstehen, wenn Subkultur von Algorithmen bestimmt wird.
Wir sprechen über die Rolle der Hörer:innen, über Einheitsgeschmack und darüber, was es bedeutet, wenn Menschen Fähigkeiten verlieren, weil sie sich zu sehr auf KI verlassen. Denn eines ist klar: KI geht nicht mehr weg. Aber wir müssen entscheiden, wie weit wir sie in unsere Kunst, unsere Szene – und unser Leben – hineinlassen.
Das komplette Video könnt ihr jetzt auf unserem YouTube-Kanal sehen:


