Review

Deathcore

Kritik: Signs Of The Swarm - "To Rid Myself Of Truth"

Brutal, brutaler - oder einfach Signs Of The Swarm!

VON

Die USamerikanische Deathcore-Band aus Pittsburgh, Pennsylvania Signs of the Swarm waren wieder im Studio und bereichern uns nun mit ihrem 6. Studioalbum „To Rid Myself Of Truth“. Von 2014 an hat die Band ihren Platz in der Deathcore-Szene gefestigt und ihr massives Talent bewiesen. Brutale Growls, heftige Blastbeats und immens tiefe und harte Gitarren-Riffs sind an hier an der Tagesordnung.

Anmerkung der Redaktion: Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du dich in einer belastenden Situation befindest, dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym Hilfe von Beratern, die mit dir Auswege aus schwierigen Situationen finden und eine tolle Stütze sein können. Danke, dass du es versuchst!

Signs Of The Swarm liefern tiefe Growls, die unter die Haut gehen

Signs Of The Swarm starten in ihrem neuen Album „To Rid Myself Of Truth“ mit ihrem ersten und gleichnamigen Song ein und begeistern direkt mit harten Drums, Gitarren-Riffs und tiefen, einprägenden Growls von Frontmann David Simonich. Bei diesen Blastbeats und verzerrten Sounds schlägt jedes Deathcore-Herz höher. Songs wie „HELLMUSTFEARME“ und „Natural Selection“ führen den Vibe perfekt fort und bringen mit immensen Breakdowns eine Stankface-Garantie mit sich.

 

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Auf „HELLMUSTFEARME“ verarbeitet Frontmann David Simonich seine Selbstmordversuche und versucht, sein persönliches Leid in etwas Positives zu verwandeln. Die Hölle selbst möchte ihn nicht, deswegen wird er auf der Erde festgehalten und kann seinem Leid nicht entgehen, dennoch kämpft er sich durch und macht das Beste daraus. Diese Botschaft vermittelt er den Hörern, dass aus den tiefsten Abgründen auch etwas Gutes hervorgehen kann.

Anschreien lassen im großen Stil

Signs Of The Swarm kommen auch mit starken Features um die Ecke. In „Clouded Retinas“ beteiligt sich Lorna Shore-Frontmann Will Ramos und glänzt mit seinen Squeals und Growls wie eh und je. Ein absolutes Highlight des Albums und die perfekte Chance, sich mit massiven Breakdowns von zwei großen Ikonen des Deathcore anschreien zu lassen.

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Auch mit „Iron Sacrament“ steht ein weiteres Schwergewicht des Deathcore auf dem Plan. Whitechapel-Fronter Phil Bozeman zeigt hier sein Können und lässt einem so richtig den Atem stocken. Dazu kommen noch Beiträge von Künstlern wie 156/Silence und Prison, die ihren Sound im Song „Fear & Judgment“ einbringen.

Zum Schluss gibt es dann wie auf der ganzen Platte mit „Creator“ nochmal einen massiven Schlag in die Magengrube. Die Double-Bass-Drum hört gar nicht auf und lässt den Sound der Drums in den ganzen Körper übergehen. Der klassische Deathcore-Sound wurde durchgehend beibehalten und Signs Of The Swarm haben damit alles richtig gemacht und sind ihrem Sound somit Treu geblieben.

Foto: Signs of the Swarm / Offizielles Pressebild

ALBUM
To Rid Myself Of Truth
Künstler: Signs of the Swarm

Erscheinungsdatum: 22.08.2025
Genre:
Label: Century Media Records
Medium: Streaming, CD, Vinyl, etc

Tracklist:
  1. To Rid Myself Of Truth
  2. HELLMUSTFEARME
  3. Natural Selection
  4. Scars Upon Scars
  5. Chariot
  6. Clouded Retinas (feat. Will Ramos von Lorna Shore)
  7. Iron Sacrament (feat. Phil Bozeman von Whitechapel)
  8. Forcing to Forget
  9. Sarkazein
  10. Fear & Judgment (feat. 156/Silence & Prison)
  11. Creator
Signs Of The Swarm To Rid Myself Of Truth
Signs Of The Swarm To Rid Myself Of Truth
7
FAZIT
Schnelle Drums, harte Gitarren-Riffs und tiefe Growls sowie große Features von Deathcore-Ikonen sind hier an der Tagesordnung. Hartgesottene Fans der Band, aber auch allgemeine Deathcore-Fans werden hier absolut auf ihre Kosten kommen und mit dem neuen Album "To Rid Myself Of Truth" einen starken Nacken brauchen, da man es hier kaum schafft aus dem Headbang-Modus ausbrechen zu können.