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Hardcore

Kritik: Kings Never Die - "It's What We Live For"

Neue Sounds von der Ost-Küste! Die Herren von Kings Never Die bringen mit ihrer neuen EP „It’s What We Live ...

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Neue Sounds von der Ost-Küste! Die Herren von Kings Never Die bringen mit ihrer neuen EP „It’s What We Live For“ den NY-Hardcore-Vibe zurück auf die Karte. Das fünf Song starke Werk, das am Freitag erschien, wurde von uns gehört. Unsere Meinung dazu? Die erfahrt ihr in unserer Review.

Betrachtet man die Diskografie der aus New York und New Jersey stammenden Band, könnte man durchaus stutzig werden. Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte die Band mit „Raise A Glass“ eine EP. Darauf sind zwei Songs enthalten, die auch auf „It’s What We Live For“ gepackt wurden. So wurde der Song „Never Know What You Will Find“ kurzerhand in „Never Know What You Might Find“ umbenannt und mit dem Zusatz „Video Remix“ versehen.

Was das bedeutet? Abgesehen von der Tatsache, dass der Song mit 2:13 Minuten insgesamt 9 Sekunden kürzer ist als sein Bruder aus dem Vorjahr, sind keine Veränderungen festzustellen. Der zweite Song, der bereits im vergangenen Jahr auf der Vorgänger-EP enthalten war, ist der Track „Raise A Glass“. Dieser wurde mit hochkarätigem Support bestückt. Vinnie Stigma und Mike Gallo, beide Musiker der Band Agnostic Front, haben Gastauftritte auf dem Stück.

Trotz der namhaften Feature-Gäste wirkt der Song recht plump und einsilbig. Die Message dahinter wird dabei bereits im Titel des Stücks verraten. Ob es einer erneuten Auflage dieses Stücks bedurft hätte? Da muss sich wohl jeder Hörer sein eigenes Bild machen.

Was können die neuen Werke von Kings Never Die?

Die verbleibenden Songs auf „It’s What We Live For“ reißen dann doch den Karren aus dem Dreck. „Pure Gold“ ist der Eröffnungs-Song. Kings Never Die bringen darauf ihren treibenden, stringent gespielten NY-Hardcore-Vibe zurück und überzeugen mit diesem. Die trockene Snare-Drum, Groupshouts und das Spiel mit Gitarrensoli, Dynamik und einem rohen Sound – das macht Spaß!

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Der Song „Minor Threats“ greift den zuvor angesprochenen Stil erneut auf. Bereits in der ersten Zeile des Stücks wird dabei die eine klare Aussage getroffen. „We don’t give a fuck about you“ schallt es dem Hörer entgegen. Diese kompromisslose Aussage spiegelt sich darüber hinaus auch in der Musik der Band wieder.

Authentisch oder Qualitätsverlust?

Der letzte neue Song von Kings Never Die ist „We Got Tonight To Fight“. Um einen Kontrast zu seinen Vorgängern darzustellen, ist das Lied deutlich langsamer und stampfender. Im Verlauf des Songs wird dieser Eindruck noch einmal verstärkt.

Auffallend ist die deutlich verwaschenere Aufnahme, die zu Teilen an Home-Recordings erinnert. Zwar lebt der Hardcore von einem ausgeprägten DIY-Gedanken und auch die rohe Ausstrahlung der Track ist fester Bestandteil der Szene, in diesem Falle wird das Maß allerdings stark ausgereizt.

Bild: YouTube / Hardcore Worldwirde „KINGS NEVER DIE – PURE GOLD – HARDCORE WORLDWIDE (OFFICIAL HD VERSION HCWW)“

Kings Never Die It's What We Live For
3.5
FAZIT
Die neuste EP „It’s What We Live For“ von Kings Never Die lässt den Hörer mit Fragezeichen zurück. Zwei der fünf Songs waren bereits Bestandteil einer vorherigen EP, die Aufnahmen scheinen darüber hinaus dieselben zu sein. Die verbleibenden Songs bringen den NY-Hardcore-Geist zurück, machen darüber hinaus beim Hören Spaß. Insgesamt wirken aber auch diese Songs in ihrer Art und Weise lieblos produziert. Hier würde man sich schon noch etwas mehr wünschen.

Kings Never Die News

ALBUM
It’s What We Live For
Künstler: Kings Never Die

Erscheinungsdatum: 26.03.2021
Genre:
Label: Upstate Records
Medium: CD, Vinyl, etc

Tracklist:
  1. Pure Gold
  2. Minor Threats
  3. We Got Tonight To Fight
  4. Never Know What You Might Find
  5. Raise A Glass
Kings Never Die It's What We Live For
Kings Never Die It's What We Live For
3.5
FAZIT
Die neuste EP „It’s What We Live For“ von Kings Never Die lässt den Hörer mit Fragezeichen zurück. Zwei der fünf Songs waren bereits Bestandteil einer vorherigen EP, die Aufnahmen scheinen darüber hinaus dieselben zu sein. Die verbleibenden Songs bringen den NY-Hardcore-Geist zurück, machen darüber hinaus beim Hören Spaß. Insgesamt wirken aber auch diese Songs in ihrer Art und Weise lieblos produziert. Hier würde man sich schon noch etwas mehr wünschen.
/morecorede
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