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Studie zeigt: Kaum jemand erkennt KI-generierte Musik

Und davon gibt es auf den Plattformen jede Menge.

VON AM 14/11/2025

Dass KI-Tracks Musik-Streamingplattformen immer weiter fluten, überrascht mittlerweile kaum noch. Interessant wird es jedoch bei der Frage, wie Nutzer:innen darauf reagieren. Genau das hat jetzt eine neue Deezer-/Ipsos-Studie untersucht: Offenbar können 97 Prozent der Hörer:innen keine KI-generierte Musik erkennen.

Anteil von KI-Uploads steigt rasant

Das gibt zu bedenken, werden laut Deezer inzwischen täglich rund 50.000 vollständig KI-erzeugte Titel auf die Plattform geladen. Das entspräche mehr als einem Drittel aller täglichen Uploads. Auf Hörer:innenseite entfielen laut Dienst etwa 0,5 Prozent aller Streams auf KI-Musik.

Die Popularität dieser Tracks zeigt auch ein anderes Detail: Zum ersten Mal hat ein komplett KI-generierter Song die Spitzenposition der Billboard Charts erobert (wir berichteten).

KI-generierte Musik bedrohe „echte“ Künstler:innen

Dieser Anstieg bleibt nicht folgenlos. Viele der Befragten fühlten sich persönlich verunsichert: Über die Hälfte der Teilnehmenden gab an, ein unangenehmes Gefühl gehabt zu haben, als sie bemerkten, dass sie KI-Songs nicht erkennen konnten.

Einher geht das mit der Tatsache, dass 70 Prozent der Befragten glauben, KI-Musik bedrohe die Existenz von Musiker:innen – sei es jetzt oder in Zukunft. 69 Prozent fordern deshalb, dass synthetische Tracks geringer vergütet werden sollten als von Menschen gemachte Musik.

Deezer setzt auf Kennzeichnung von KI-Musik

Wie nun aber mit KI-Musik umgehen? Deezer beispielsweise macht seit diesem Jahr KI-generierte Musik als solche den Nutzer:innen kenntlich. Und das scheint gut anzukommen: 80 Prozent der Befragten sprechen sich für eine klare Kennzeichnung von KI-generierter Musik aus. 73 Prozent der Musikstreaming-Nutzer:innen fordern sogar noch mehr Transparenz. Sie wollen wissen, ob ihre Plattform „synthetische“ Titel empfiehlt.

Für die nach Angaben repräsentative Studie wurden 9.000 Menschen in acht Ländern befragt, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Die Teilnehmenden hörten drei Songs: zwei KI-Tracks und einen von Menschen geschaffenen. Anschließend sollten sie zuordnen, welcher Song von wem stammt.

MoreCore zu KI in der Musik

Auch MoreCore beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit KI in der Musik. Dazu möchten wir euch wärmstes das folgende Video ans Herz legen.

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Foto: Karola G / Pexels

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