Rock am Ring

Rock am Ring: So war Tag 2 am Nürburgring!

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Freunde, Tag 2 bei Rock am Ring ist um und wir als Team könnten nicht glücklicher sein .Tolle Bands, viele Interviews und eine ausgelassene Stimmung auf dem Infield, bestimmten den zweiten Tag am Nürburgring. Auch wenn das Wetter nicht den ganzen Tag auf unserer Seite war, überwog am Ende die „wetter-technische Zufriedenheit“. In den Tag starteten wir mit The Hu aus der Mongolei auf der Creator Stage, welche wir auch im Interview hatten. Wirklich sehr lockere Jungs, die auch auf der Bühne schnell für gute Stimmung sorgten und so bereits um 14 Uhr die Leute zum Tanzen brachten.

Fever 333

Weiter ging es mit Fever 333, wo sich Jason Butler in Höchstform zeigte. Im ersten Song wurden direkt mal die Fotografen mit Wasser bespritzt, danach ging es auf den FOH, um eine Brandrede für die Frauenrechte zu halten. Im Anschluss feuere die Band eine Liveshow ab, die sich gewaschen hatte. Von Kletteraktionen auf die Bühne, bis hin zu Mic-Drops und zerstörten Trommeln, wurde einem am Ende ordentlich was geboten.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Underoath

Underoath legten sich ordentlich ins Zeug, um am frühen Nachmittag die Marschrichtung für den zweiten Festivaltag vorzugeben: straight ins Gesicht. Leider wirkte die Bühne einen Ticken zu groß für die Jungs, die sowohl neue, aber auch ältere Perlen präsentierten.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)

I Prevail

Nachdem Fever 333 ordentlich eingeheizt hatten, ging es mit I Prevail weiter. Für die Jungs aus den Staaten war es nach dem Auftritt am Freitag bei Rock im Park, erst die zweite Deutschland-Show. Und ja, man merkte der Band augenscheinlich an, wie sehr diese sich freute, nun endlich auf einer Bühne hierzulande zu stehen. Die Fans vor der Creator Stage waren dann nach „Bow Down“ und „Scars“ auch schnell in Stimmung, sodass die Band im Anschluss bei einem Mix aus den letzten beiden Alben, auf die Unterstützung der Zuschauer setzen konnte.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Trivium

Im Anschluss durften Trivium sich beweisen und zeigten eine durchaus gelungene Live-Show. Unser Jonas wird aber wohl nie ein richtiger Matt Heafy-Fan werden, denn dieser zeigte sich auch am gestrigen Samstag mal wieder sehr überspitzt bzw. übertrieben in seinen Ausprägungen auf der Bühne. Aber gut, irgendwie hat er das ja auch immer schon getan. Und am Ende heißt es: Besser eine „übertriebene“ Show, als gar keine.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)

Feine Sahne Fischfilet

Die Bühnen werden immer größer und trotzdem scheint kein Ende in Sicht: Feine Sahne Fischfilet hatten leichtes Spiel mit der feierwütigen Menge bei Rock am Ring, die dankbar jeden Song mitgröhlten und sich in den Armen lagen. Zum Dank gab es Freibier von der Bühne, und auch die obligatorischen Bengalos fehlten nicht. Sehr starke Show der Jungs, die sich auch nicht mehr vor den ganz „Großen“ verstecken müssen.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Three Days Grace

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)

Architects

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Bring Me The Horizon

Als Co-Headliner bestiegen dann Bring Me The Horizon die Volcano Stage bei Rock am Ring – und welch eine Show die Jungs aus UK dort boten, war am Ende wirklich beeindruckend. Wir könnten hier jetzt zig Zeilen über den Mega-Auftritt der Band schreiben, ihr schaut euch aber besser dazu unseren Festival-Talk an, indem wir die Show der Engländer detailliert besprechen.


Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)

Sabaton

Wer schon immer mal Panzer, Sandsäcke und Stacheldraht auf einer Rock am Ring-Bühne sehen wollte, durfte Sabaton dann auf keinen Fall verpassen. Dazu zeigten die Schweden eine starke Live-Show, die sicher nicht nur Fans der Truppe beeindruckte, sonder auch Leute, die nur mal kurz „vorbeischauten“. Ok, die Musik muss man mögen, aber an fehlender Inspiration und Freude auf der Bühne, mangelte es der Band um Fronter Joakim definitiv nicht.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)

Slayer

Die erste „Enttäuschung“ erlebten wir dann leider bei den Metal-Legenden von Slayer, denn irgendwie wollte der Funke bei unserem Rodney und Jonas nicht so ganz überspringen. Das lag vor allem daran, dass es den Kaliforniern nicht wirklich gelang, die Stimmung ihrer Musik auf die Bühne zu transportieren. Dazu kam eine, für eine Band solcher Größe, nicht wirklich innovative Bühnen- und Liveshow, sodass man sich nach geraumer Zeit fragte, ob da denn noch die eine oder andere Überraschung kommt. Sie kam am Ende nicht und so gingen wir etwas enttäuscht rüber zu den Ärzten.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Die Ärzte

Von Enttäuschung bei den Ärzten konnte dann allerdings keine Rede mehr sein! Die Truppe aus Berlin zeigte ein Live-Set, welches sich gewaschen hatte. Kurz zuvor auf 150 Minuten Spielzeit verlängert, spielten Farin, Bela und Rod so ziemlich jeden Ärzte-Hit, den es im Universum so gibt. Dazu kam die gewohnt belustigende Live-Performance mit einer Vielzahl an lustigen Sprüchen und Ansagen. Die Volcano Stage war bis zum hinteren Bierstand und auf den letzten Quadratmeter ausgefüllt und auch in den letzten Reihen schien die Party nie zu enden. Am Ende ein krönender Abschluss auf der Hauptbühne, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Die Antwoord

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)

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