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Rock am Ring: Auf diese Bands freuen wir uns besonders

Der Startschuss fällt morgen.

VON AM 06/06/2019

Auch dieses Jahr macht sich ein Teil unserer Besten und Schönsten auf den Weg, um für euch auf dem Ring ihr Bestes zu geben und euch mit Berichten, Fotos und Interviews zu versorgen. Ob wir da auch Bands und Künstler haben, auf die wir uns besonders freuen? Aber klar doch! Hier kommen unsere persönlichen Tipps für Rock am Ring.

Julian

Habt ihr Freitagnachmittag schon etwas vor? Nein? Dann könnt ihr sicherlich um 14:30 Uhr zur Volcano-Stage dackeln und euch die Kalifornier von Badflower geben! Gegründet in 2013, kam ihr Debüt-Album “OK, I’M SICK” im Februar dieses Jahres und hat mich mit seiner melancholisch-angehauchten, groovy und rockigen Art absolut mitgenommen. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie die Reise für die Jungs weitergeht. Was sagt ihr, sehe ich euch da?

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Maik

Der Freitag steht für mich ganz im Zeichen des Alternative und Grunge. Allen voran Cage The Elephant gelten für mich als absoluter Geheimtipp, wobei diese Bezeichnung fast einer Beleidigung gleicht. Für ihr viertes Album “Tell Me I’m Pretty” wurden die US-Amerikaner mit einem Grammy für das „Beste Rock Album 2015“ ausgezeichnet und auch der Nachfolger “Social Cues”, das erst Ende April erschien, konnte voll und ganz überzeugen. Irgendwo zwischen The Black Keys, Portugal. The Man und The Strokes lege ich Cage The Elephant jedem ans Herz, der Bock auf gute Gitarrenmusik hat. Anspieltipp: “Shake Me Down”, “Ain’t No Rest For The Wicked”, “Social Cues”. Auch anschauen gehen: Drangsal, The Smashing Pumpkins und Graveyard.

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Mike

Rock am Ring 2019 steht vor der Tür. Worauf freu ich mich am meisten? Wenn ich ganz tief in mich gehe und mich in den Jugendlichen hineinversetze, der diese eine Band das erste Mal bewusst aus einem bunten Kinderkassetten-Ghettoblaster im Shuttle-Bus zum Ring gehört hat, ist es doch ziemlich sicher Tool. Die habe ich echt nur ein einziges Mal live gesehen (auch bei Rock am Ring) und freue mich nun doch sehr es zu sehen, wie sich diese unfassbar gute Band mehr als 10 Jahre später live macht und inszeniert.

Was ist sonst noch spannend? Die Antwoord definitiv, Badflower und Nothing, Nowhere als “Geheimtipps”; Foals und I Prevail, die ich noch nie live gesehen habe. Bring Me The Horizon, um zu sehen, ob Oli & Co bald Mainstage-Headliner sind, Kadavar, Graveyard und vor allem auch Marteria & Casper. Wenn die Performance so gut ist, wie die Shows von beiden zusammen, kann das nur eine Mega-Show werden.

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Philip

Na? Lust auf ordentlich Nackenschmerzen, Moshpits und Walls Of Death? Wer damit nicht bis zum Auftritt von Slayer am Samstag warten will, sollte sich auf jeden Fall die Jungs von Power Trip geben. Mit ihrem Crossover-Thrash Metal setzen die fünf Texaner direkt dort an, wo Slayer eine Lücke hinterlassen und beamen euch direkt wieder in die Thrash Metal-Szene der späten 80er und frühen 90er. Für mich ein absoluter Underdog auf diesem Festival und trotz des frühen Slots am Freitag um 16:50 Uhr ein definitiver Must-See-Act. Metalheads sowie Hardcore-Kids kommen zwischen kreischenden Gitarren und stampfenden Two-Step-Parts voll auf ihre Kosten!

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Julia

Wer Samstag sich schon früh zum Festivalgelände begibt, der sollte sich auf jeden Fall Fever 333 anschauen. Ich habe die Jungs bereits als Vorband von BMTH im Frühjahr erleben dürfen. Ich bin guter Dinge, dass sie mich (und euch) auch auf einer Open-Air-Bühne begeistern werden.

Ihr könnt danach auch direkt an der Becks Crater Stage stehen bleiben, denn gleich im Anschluss geben I Prevail ihr Rock am Ring-Debüt! Was haben wir auf sie gewartet! In Amerika schon gar nicht mehr wegzudenken, tasten sie sich hier in Europa erstmal mit ein paar, wenn auch nicht kleinen, Festival-Gigs heran.

Meinen krönenden Abschluss gebe ich mir Sonntagnacht noch mit Casper und Marteria. Sie mögen zwar nicht jedermanns Sache sein, schon gar nicht beim Ring, doch für mich sind ihre chilligen Beats und „Good Vibes“ der perfekte Ausklang eines hoffentlich erfolgreichen Rock am Ring.

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Jonas

Unser Maik hat mal gesagt, dass es von Vorteil sei, dass man traurig ist. Während man sich das aktuelle Album von I Prevail anhört, sind die Texte und Themen rund um die neue Scheibe der Jungs doch sehr tiefgründig und aufwühlend. Und ja, da gebe ich ihm Recht! Nun ist es so, dass auf Festivals meist gute Laune herrscht, die Freude über die Musik und die gemeinsame Zeit mit Freunden überwiegt. Das Gute an der Sache: Natürlich müsst ihr nicht traurig sein, um am Samstagnachmittag auf der Becks Creator Stage die Jungs aus Michigan abzufeiern. Und wer die Bilder aus der soeben beendeten Tour in den Staaten kennt, der weiß, dass bei der Band um Fronter Brian Burkheiser ordentlich Potential zum Moshen und Mitsingen vorhanden ist. Für mich birgt dieser Auftritt mein persönliches Highlight, auch wenn die Band auf dem Line-up noch vermeintlich klein erscheint.

Sonst freue ich mich natürlich auf Die Ärzte, bei denen man nostalgisch die Songs aus seiner Jugend mitgröhlen und Arm in Arm mit seinen Buddies in Erinnerungen schwelgen kann. Weitere wichtige Acts auf meiner Liste? Definitiv am Freitag Tool und die Party People von SDP. Am Samstag bin ich auf die Setlist von Bring Me The Horizon gespannt und wie sich Slayer von der großen Bühne verabschieden werden. Der Sonntag darf dann mit Slipknot und Marteria & Casper ausklingen. Das klingt doch schon jetzt nach einem guten Plan, oder?

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Rodney

Ein Festival wie Rock Am Ring kommt jedes Jahr mit großer Diversität daher. Auch wenn es verrückt klingen mag, war ich letztes Jahr sehr froh darüber mir die Show von Ufo361 anschauen zu können, da ich sonst wahrscheinlich niemals zu dieser Gelegenheit gekommen wäre. Dieses Jahr gibt es zwar keinen Cloud-Rap, aber die Chance, Tool live zu sehen und Slayer die letzte Ehre zu beweisen, gehört definitiv zu meinen Highlights.

Ein weiteres Highlight (eine Band, auf die ich mich 2016 so sehr gefreut habe) sind für mich aber definitiv Foals, die irgendwie einen Platz in meinem Herzen gewonnen haben. Es gibt Tage, da höre ich die Musik der Briten lieber als alles andere. Ich habe eine kleine Schwäche für The 1975, aber aufgrund der Überschneidung mit Slayer müssen diese wohl weichen. Dass Slipknot den Sonntag headlinen, passt eigentlich wie die Faust aufs Auge. Danach muss ich mir auch eigentlich nichts mehr anschauen, denn das wird definitiv ein mächtiger Kracher!

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Sascha

Samstagnachmittag sollten die meisten wach genug sein, um sich Starset auf der Crater Stage ansehen zu können. Das Konzept und der Sound lässt sich meiner Meinung nach am ehesten als “Breaking Benjamin im All” beschreiben und Freunde von Alternative-Rock der frühen 2000er Jahre kommen hier voll auf ihre Kosten. Dazu gibt es Gitarristen im Raumanzug und jede Menge LEDs. Also Samstag um 16:25 zur Crater Stage!

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Eine weitere Band, die man sich immer ansehen sollte, wenn man die Chance dazu hat, ist Blackout Problems. Die vier Jungs aus München haben mich sowohl auf Platte als auch live noch nie enttäuscht und ich bin super gespannt, wie die intime und energiegeladene Show von den Clubs auf die große Bühne übertragen wird. Also stellt euren Wecker und kommt am Sonntag um 14:45 zur Alternastage.

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Jakob

Babys On Fire, Happy Go Sucky Fucky und I Fink U Freeky ist nur eine kleine Auswahl an Songtiteln von Die Antwoord und so kann man sich bei einer Sache sicher sein: Es wird zu 100% Freeky! Wer am Samstag bis 1:25 durchhält, bekommt von dem Alternative-Hip-Hop-Trio aus Kapstadt durch eine absolute Bassgewalt das Gehirn aus dem Kopf geschossen.

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Zwei weitere Highlights werden definitiv Fever 333 (Samstag, 14:20, Crater Stage) und Bring Me The Horizon (Samstag, 20:40, Volcano Stage).

Fever 333 lässt sich Live mit zwei Worten beschreiben: Pure Energie! Die Truppe rund um Jason Butler wird definitiv die Bühne zum Brennen bringen… vielleicht sogar wortwörtlich. Es würde mich zumindest nicht überraschen.

Bring Me The Horizon ist dagegen eine Band, die man entweder hasst oder liebt. Ich gehöre definitiv zu den letzteren. Das aktuelle Album “amo” ist für mich ganz starker Anwärter auf das Album des Jahres und obwohl ich die Jungs Anfang des Jahres schon einmal gesehen habe, freue ich mich auf Nachschlag.

Peter

While She Sleeps sind die Band im diesjährigen Line-up von Rock am Ring, die bei mir die größte Vorfreude und die größten Emotionen hervorruft. Die Briten haben sich mit den letzten beiden Veröffentlichungen „So What?“ und „You Are We“ endgültig in die Metalcore-Spitzenregion bewegt und werden bei Rock am Ring in den frühen Abendstunden den Pit aufwühlen wie kaum eine Band an diesem Festivalwochenende.

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Beitragsfoto im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)
Offizielle Website des Festivals

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