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Music Monday

Music Monday: Das sind die besten Songs der letzten Woche (KW14/2023)

Frohe Ostern!

VON AM 10/04/2023

Na, alle Ostereier schon gefunden? Dann haben wir noch weitere Schmankerl für’s Osternest, denn wie immer präsentieren wir im Music Monday zehn frische Songs aus der vorangegangenen Kalenderwoche, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet – auch am Ostermontag! Bereit? Dann auf die Möhre, fertig, los!

Arrival Of Autumn - Ghosts

Im Mai bringen Arrival Of Autumn ihr neues Album „Kingdom Undone“ auf den Markt und zum langen Oster-Wochenende gab es frische Töne aus der bevorstehenden LP auf die Löffel. Und so wählte man mit „Ghosts“ eine Single, die auf Kirche und Religion anspielt – allerdings nicht so, wie man es zu Ostern vielleicht erwarten könnte. Der Track handelt von Verbrechen innerhalb von kirchlichen Institutionen. „Bis zum heutigen Tag spielt die Kirche eine Rolle bei Lügen, Erpressung und der abscheulichen Behandlung von Kindern und schützt weiterhin die Leute, die sie verletzen. […] Wir haben uns entschieden, nicht über sie zu sprechen, da es ihre Geschichte ist, die wir erzählen, aber wir zeigen mit dem Finger auf die Verantwortlichen.“ Harter Tobak. Das dazugehörige Video musste zensiert werden und steht in einer „moderateren“ Fassung bereit.

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Holding Absence - A Crooked Melody

Schöne Töne hielten Holding Absence vergangene Woche für uns bereit und bescherten uns ihre neue Single „A Crooked Melody“. „Schief“ ist dieser Track aber ganz sicher nicht, sondern reiht sich nahtlos in die bisherigen Releases der Waliser ein. Freunde von modernen Post-Hardcore-Tunes sollten sich hiermit unbedingt beschäftigen und sich der Stimmgewalt von Lucas Woodland hingeben.

Ten56. - Choky

Etwas brachialer als bei Holing Absence ging’s die Woche bei Ten56. zu. Die Kombo um Fronter Aaron Matts (Ex-Betraying The Martyrs) brachte ihre Single „Choky“ an den Start und beendet damit offiziell die Ära rund um die beiden Releases „Downer Pt.1“ (2021) und „Downer Pt.2“ (2023). Ob uns mit „Choky“ eine erste Single aus einem bevorstehenden größeren Output erreichte, oder ob es sich hierbei um einen Standalone-Track handelt, ist noch nicht bekannt. Sehr bekannt ist aber, dass natürlich auch bei diesem Stück wie gewohnt kein Stein auf dem anderen bleibt und vielversprechend den Weg in Richtung „neue Musik“ ebnet.

Malevolence - Waste Of Myself

Malevolence haben zusammen mit Thy Art Is Murder und Fit For An Autopsy am Karfreitag eine Split-EP namens „The Aggression Sessions“ auf den Markt gebracht. Hierbei handelt es sich faktisch um den Nachfolger der Split „The Depression Sessions“ (2016) von TAIM und FFAA, doch statt wieder ein Zweier-Ding daraus zu machen, holte man sich Malevolence ins Boot. Und das zurecht, wie man u.a. an der Single „Waste Of Myself“ hört, die mit Release am Freitag das Licht der Welt erblickte. Ein frischer Wind, der die EP der drei Genre-Größen zu einem besonderen Schmankerl macht. Und im Video zu „Waste Of Myself“ gibt’s auch noch ein bisschen Live-Feeling on top!

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Dead By April - Dreamlike

Mit „Dreamlike“ bescherten uns die Herren von Dead By April am Wochenende süße Träume. In klassischer DBA-Manier (große Melodien, gute Core-Handarbeit mit modernen Elektro-Tunes gespickt) gab es hier die nächste Single des neuen Albums, das uns im Mai ins Haus steht, auf die Lauscher. Zugebenermaßen gibt es sooo viele Infos zum neuen Album übrigens noch gar nicht, doch immerhin steht das Release-Date mit dem 5. Mai schon fest. Besser als nichts! Was ebenfalls schon feststeht: Einige Tour-Termine der Kombo in hiesigen Gefilden. Neugierig geworden, wo die Schweden Halt machen? Dann folgt bitte diesem Verweis.

Left To Suffer - Disappoint Me

Der „Brachiale Ostermontag“, wie er seit neustem heißt, geht in unserem Music Monday weiter mit „Disappoint Me“ von Left To Suffer. Entgegen dem Titel enttäuscht der Track nicht – und die Band sowieso nie. Mit Single-Release kündigte die Kombo sogleich auch ihr neues Album „Feral“ an, das im Mai erscheint.

TEETH - Hate Me

Wie kann man Ostern besser ausklingen lassen als mit ein paar freshen Hardcore-Tönen? Diese steckten uns nämlich TEETH mit ihrer neuen Single „Hate Me“ ins Nest. Eine dazugehörige EP kündigte die Kombo auch an und dabei handelt es sich tatsächlich um den ersten größeren Output der Truppe. Bislang kann die Band seit ihrem „Launch“ anno 2019 nämlich zwar einige Singles, aber noch keine EP oder gar LP ihr Eigen nennen. Das ändert sich Anfang Mai, denn dann erblickt die Debüt-EP „A Biblical Worship Of Violence“ das Licht der Welt. Mit „Hate Me“ gab’s nach „EyesHornsMouth“ die zweite Nummer daraus zu hören, die schon andeutet, was die EP bereithält. *insert Feuer-Emoji*

Rise Of The Northstar - Rise

Rise Of The Northstar lieferten uns am Karfreitag den „Showdown“ und präsentierten uns das gleichnamige neue Album. Der darauf befindliche Track „Rise“ wurde sogleich auch als Single ausgekoppelt und liefert eine powervolle Hymne mit dem Claim, dass man sich erheben und nicht unterdrücken lassen soll. Und so halt. ROTNS verbinden nicht nur musikalisch einige spannende Elemente, die einen modernen Crossover-Sound kreieren, sondern lassen in ihrer Kunst auch viele Elemente aus der japanischen Kultur einfließen, die sich auch im Video zu „Rise“ wiederfinden. Die französische Kombo hat rund um ihr Auftreten eine einzigartige Mystik geschaffen, die mittlerweile ein große Fanbase um sie scharen konnte.

AngelMaker - Death Mask Divine (The Black Dahlia Murder Cover)

Manche Verluste aus der Musikwelt überwindet man nicht so einfach. Ein solcher Verlust ist auch der Tod des The Black Dahlia Murder-Frontmanns Trevor Strnad. Zu Ehren seiner Wenigkeit haben AngelMaker den TBDM-Song „Death Mask Divine“ schon vor einer Weile live gecovert und nun auch als Studioversion an den Start gebracht. Und ein bisschen wird einem das Herz schwer. Seufz. R.I.P., Trevor.

Our Hollow, Our Home - Monochrome

Our Hollow, Our Home besiegeln den Neustart endgültig. Nachdem bis auf Tobias Young alle Mitglieder die Band verlassen haben, stellte er am Osterwochenende seine neuen Bandkollegen vor. Kurz zuvor gab’s mit der Deluxe Edition des aktuellen Albums „Burn In The Flood“ dann den letzten Release „in alter Besetzung“ zu hören. Mit „Monochrome“ blicken wir noch mal auf die zurückliegenden Bandjahre zurück und bedanken uns für die dicken Songs! Und freuen uns auf alles, was noch kommt.

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Jennifer Ehlers (Jennas Photoworld)

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Mit ihrer Musik sind Polyphia ein absolutes Phänomen. 2012 gestartet, spielte die Band auf ihrer Debüt-EP „Inspire“ (2013) zunächst instrumentalen …

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