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Interview

Mayday Parade im Interview: „Wir wollten etwas ausprobieren, das mehr ins Radio passt“

Gitarrist Jeremy Lenzo über das neue Album, Liveshows und seine Inspiration.

VON AM 17/11/2021

Nach drei Jahren Wartezeit versorgt die Fünfergruppe Mayday Parade aus Florida Fans mit neuen Sounds. Wir haben mit Gitarrist Jeremy Lenzo gesprochen. Er erzählt, was ihm an dem neuen Album „What It Means To Fall Apart“ besonders gefällt, welcher Song bei keiner Show fehlen darf und plaudert über seine eigenen Band-Favoriten!

Mayday Parade-Gitarrist Jeremy Lenzo im Interview

MC | Yana: Hey, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Das freut uns wirklich sehr!

Kein Problem! Danke, dass ihr uns um ein Interview gebeten habt!

MC | Yana: Euer neues Album wird in ein paar Tagen veröffentlicht. Was ist das für ein Gefühl?

Ich freue mich darauf, dass die Leute hören, woran wir gearbeitet haben, aber ich bin auch ein bisschen gespannt, was die Leute denken. Im Großen und Ganzen bin ich einfach nur glücklich, etwas zu veröffentlichen. Nach der langen Auszeit während der Pandemie ist es schön, endlich etwas Musik zu veröffentlichen.

„Wir haben einfach Spaß!“

MC | Yana: Ihr lebt alle in verschiedenen Staaten. Was motiviert euch, trotzdem gemeinsam Musik zu machen?

Zusammen Musik zu machen ist etwas, das wir schon seit der Highschool machen, ich glaube nicht, dass sich das jemals ändern wird. Jeder in der Band arbeitet an Nebenprojekten und mit anderen Musikern, aber Mayday Parade wird immer der Hauptfokus sein. Wir haben einfach Spaß an der Zusammenarbeit und an der Kreativität, die wir uns im Schreibprozess gegenseitig erlauben.

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MC | Yana: Seit 2005 habt ihr mehrere Alben veröffentlicht. Hast du ein Lieblingsalbum?

Jeremy: Mein Lieblingsalbum ist wahrscheinlich das Selftitled-Album. Es hat einfach so viele Parts, die sich sehr groß anfühlen, und die vielschichtigen Gesangsharmonien sind etwas, das mir gefällt.

MC | Yana: Welcher eurer Songs darf bei einer Liveshow auf keinen Fall fehlen?

Für mich ist es wahrscheinlich „it’s hard to be religious when certain people are never incinerated by bolts of lightning“. Es ist vielleicht nicht einer der Publikumslieblinge wie „Jamie all over“ oder „Miserable at best“, aber es macht verdammt viel Spaß, ihn zu spielen.

MC | Yana: Hast du ein Ritual, das du während der Tournee immer praktizierst? Oder gibt es etwas, das du immer bei dir haben musst, wenn du mit der Band unterwegs bist?

Es gibt kein bestimmtes Ritual, aber ich habe immer meinen Laptop oder mein iPad dabei, um Musik zu machen oder Serien zu streamen. Das sind wahrscheinlich die Dinge, die ich am häufigsten benutze. Ich habe auch eine Nintendo Switch dabei, falls ich Lust auf ein paar Games habe.

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MC | Yana: Kannst du mir deinen Lieblingssong aus dem neuen Album nennen? Oder kannst du sagen, auf welchen Song du dich am meisten freust, live zu spielen?

Ein spezieller Lieblingssong ist schwer zu sagen, aber ich freue mich darauf, „Notice“ zu spielen, wenn der Song auch beim Publikum gut ankommt.

MC | Yana: Wie spiegelt das Album-Cover die Musik des neuen Albums wider? Wer hat es entworfen und warum habt ihr euch für dieses Cover entschieden?

Wir haben das Cover von unserem Label entwerfen lassen, basierend auf einigen Notizen, die wir hatten. Wir wollten den Umbrella-Man wieder in den Mittelpunkt rücken und eine Art Farbmischung im Hintergrund einbauen. Die kleinen Teile des Rainbow-Man, die abbrechen, sind eine Anspielung auf den Albumtitel „what it means to fall apart“.

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Zwischen Coldplay-Vibes und Live-Konzerten

MC | Yana: Musikalisch geht „Bad At Love“ in eine andere Richtung als die Songs, die ihr bisher veröffentlicht habt. Wie kam es dazu und was verbindet ihr mit dem Song?

Wir wollten etwas ausprobieren, das mehr ins Radio passt. Ich denke, es ist immer gut, das hin und wieder zu versuchen, um zu sehen, ob etwas ankommt. Ich habe den Song eher rockig geschrieben, mit lauteren Gitarren und einem Gitarrensolo in der Bridge, aber wir haben ihn im Studio so überarbeitet, dass er sich hauptsächlich auf das Klavier konzentriert und eher einen Coldplay-Vibe hat. Ich denke, es ist cool geworden, und definitiv anders als ein normaler Mayday-Song.

MC | Yana: Nach einer so langen Zeit ohne Live-Musik – wie fühlt es sich an, wieder Live-Konzerte spielen zu können?

Es fühlt sich großartig an! Es war so schön, dieses Jahr wieder auf Tour zu gehen, auch wenn es nur für eine kurze Zeit war. Wir hoffen, dass nichts unseren Zeitplan für das nächste Jahr unterbricht, denn wir haben vor, die verlorene Zeit wieder aufzuholen und im nächsten Frühjahr ziemlich viel zu touren.

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MC | Yana: Gibt es Künstler, die dich inspirieren?

Billy Joel ist ein ziemlich toller Musiker, ich habe ihn in letzter Zeit viel gehört und er hat einige tolle kleine Riffs und Taktarten, die er verwendet. Ich habe in letzter Zeit versucht, einige seiner Stücke zu analysieren.

MC | Yana: Gibt es ein Konzert einer anderen Band, auf das du dich privat im kommenden Jahr besonders freust?

Es gibt eine australische Band namens Violent Soho, die ich hoffentlich sehen werde, wenn wir dort drüben sind. Wahrscheinlich werden sich unsere Wege nicht kreuzen, aber ich würde gerne einen ihrer Gigs sehen.

MC | Yana: Ihr werdet nächstes Jahr auf Festivals in Deutschland spielen. Habt ihr weitere Gigs in Deutschland geplant?

Das ist das Ziel! Wir versuchen, unsere Bekanntheit als Band zu verstärken und uns mehr zu präsentieren, damit Leute uns kennenlernen, die uns vielleicht noch nie gehört haben. Wenn auf Festivals noch Plätze frei sind, werden wir die Chance nutzen.

MC | Yana:Vielen Dank für eure Antworten. Ich freue mich wirklich auf das Album!

Vielen Dank für die Fragen, ich hoffe, wir sehen uns, wenn wir bei euch sind!

Bild: Anna Lee / Offizielles Pressefoto

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