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Machine Gun Kelly macht (erst einmal) keinen Pop-Punk mehr

Erneute Kehrtwende.

VON AM 27/04/2022

Als Colson Baker alias Machine Gun Kelly nach seiner bereits beachtlichen Karriere als Rapper und Hip-Hopper auf einmal den Weg in rockigere oder eher pop-punkigere Gefilde einschlug, war die Verwunderung groß – wenngleich der Closer-Track „I Think I’m Okay“ seines 2019er Albums „Hotel Diablo“ auch schon einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Jahre liefern sollte.

Machine Gun Kelly kehrt Rock & Pop-Punk den Rücken

Allem Anschein nach ist diese knapp drei Jahre anhaltende Phase aber auch schon wieder vorbei.

In einem neuen Interview mit Kevan Kenney von Audacy (via Loudwire) lässt sich MGK nämlich schon mal ganz offenkundig in die Karten schauen, wenn es um seine musikalische Zukunft geht.

Und die spielt sich demnach (zumindest vorerst) nicht im Rock und Pop-Punk ab.

Wie es da heißt, erwartet uns seitens des Musikers demnächst wieder ein Rap-Album.

„Tickets To My Downfall“ und das zuletzt erschienene „Mainstream Sellout“ seien zwei sich gegenseitig ergänzende Platten gewesen, die er unbedingt habe machen wollen.

Ein nun drittes Album von dieser Kerbe sei aber nichts, was in seinen Augen aufregend sei, solange die Fans den Sound nicht vermissen würden.

Die Aussagen von MGK im O-Ton

“I’m going to make a rap album for myself. For no other reason, no point to prove, no chip on my shoulder… If I keep doing things to prove things to people, I’m going to, one, drive myself crazy and, two, not make a good product.

“I made Tickets and Mainstream Sellout because I wanted to make them. I need to now also make people miss that sound, because Tickets and Mainstream Sellout are companion albums, I don’t think making a third that’s so [sonically aligned with the last two albums] is going to be exciting unless it’s missed.

“So I’m going to do this tour and I’m gonna step into where I left [off with 2019’s] Hotel Diablo and expand on my storytelling as a rapper and find a new innovative sound for the hip-hop Machine Gun Kelly. That’s where my excitement is and where me as a music archaeologist wants to explore.”

Das klingt jetzt nicht danach, als ob er den handgemachten Genres für immer komplett abschwören will – aber die Zeit wird zeigen, was daraus wird.

Bild: Offizielles Cover zu „Tickets To My Downfall“

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