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Linkin Park: Chester Bennington haben die negativen Reaktionen zu „One More Light“ angeblich sehr mitgenommen

Viele Fans waren vom Sound des Albums nicht angetan.

VON AM 28/07/2020

Drei Jahre liegt der Tod von Linkin Park-Frontmann Chester Bennington nun zurück. Ebenfalls gut drei Jahre ist es nun her, dass die Band ihr aktuelles Album „One More Light“ auf den Markt brachte.

Die Scheibe erschien dato gerade mal zwei Monate vor dem tragischen Tod Benningtons. Einige Fans waren vom Sound des aktuellen Longplayers nicht gerade angetan. Kurz nach der Release (und eigentlich auch schon davor im Zuge der Single-Releases) hagelte es Kritik am laufenden Band.

Linkin Park-Frontmann Chester Bennington ist von negativer Kritik zu „One More Light“ enttäuscht gewesen

Über die Jahre entfernte sich die Kombo immer mehr vom Sound ihrer ersten beiden Alben „Hybrid Theory“ und „Meteora“, die den Nu-Metal Anfang der 2000er noch weiter salonfähig machten. Dass der neue Sound seiner Band ein solch negatives Echo hervorrief, verletzte Chester Bennington angeblich sehr.

Das verriet nun Sean Dowdell, Drummer von Chesters früherer Band Grey Daze, in einem Interview mit Kaaos TV (via Blabbermouth). Demnach sei die negative Kritik zur neuen LP sehr an Chester herangetreten.

„When they did the ‚One More Light‘ album [which came out in May 2017, just two months before Chester’s death], it wasn’t received the way they thought it was gonna be received, or at least the way Chester thought it was gonna be received, and he got a lot of negativity from fans, and it really bothered him. And we talked about that a lot. He would just be so bummed out and he would blast people on Twitter, and he would get upset. And I would tell him: ‚Dude, don’t let these people bring you down. It’s not worth it. The music is good, man. Don’t worry about this kind of crap.‘

For those guys, they worked so hard on putting those records together, and they’re so used to having these accolades and this adulation from their fanbase,“ he continued. „And then when they put out an album like ‚One More Light‘, and still 95 percent of the people like the music. But it’s that five percent of people that just [complain], and they spend so much time — these losers in their basement, I like to call ‚em — where all they have is just time to sit there and write on a keyboard about what a loser you are. It’s, like, what have you done with your life?“

Anmerkung der Redaktion: Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du dich in einer belastenden Situation befindest, dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym Hilfe von Beratern, die mit dir Auswege aus schwierigen Situationen finden und eine tolle Stütze sein können. Danke, dass du es versuchst!

Das ganze Interview mit Sean Dowdell könnt ihr euch nachfolgend zu Gemüte führen.

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Obwohl „One More Light“ von Fans negative Kritik erntete, konnte die Platte hohe Erfolge erzielen.

Es sollte leider das letzte Album von Linkin Park mit ihrem Sänger Chester Bennington werden. Seit seinem Tod ist nach wie vor nicht ganz klar, wie es mit der Band weitergeht.

Vor dem Corona-Lockdown haben die Bandmitglieder allem Anschein nach wieder an neuer Musik gearbeitet. Inwiefern uns diese als ganzer Output erreicht, ist ebenfalls nicht klar.

Grey Daze brachten vor kurzem mit „Amends“ einen neuen Longplayer mit den finalen Aufnahmen von Bennington auf den Markt.

Foto: Linkin Park / YouTube: „One More Light (Official Video)“

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