Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Wie lange sollte ein Konzert eigentlich dauern? Eine Stunde? Zwei? Oder sogar drei? Wenn es nach dem ehemaligen The White Stripes-Frontmann Jack White geht, hat die Dauer einer Show nichts mit ihrer Qualität zu tun – entgegen der Meinung vieler Fans. Über Instagram hat der Musiker, der aktuell mit seinem sechsten Solo-Album „No Name“ auf Tour ist, die Erwartungshaltung von Konzertbesuchenden kritisiert.
Jack White (The White Stripes) möchte lieber kurze Sets spielen
Instagram Post
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„Während des ganzen Jahres dieser glorreichen elektrischen Tournee haben wir viel darüber geredet, wie lang unsere Sets auf der Bühne sein sollen“, schrieb er. „Als ob die Länge einer Show bestimmt, wie ‚gut‘ sie ist. Ich weiß, dass wir in einer Zeit leben, in der die Leute gerne sagen ‚So und so haben gestern Abend drei Stunden gespielt!‘ und am nächsten Tag damit prahlen. Ich lasse unsere Fans jetzt wissen, dass ich nicht die Absicht habe, euch in diesem Zusammenhang zu ‚beeindrucken‘. Die Beatles und die Ramones haben 30-minütige Sets gespielt, und wenn ich könnte, würde ich das in diesem Moment in meinem Leben auch tun.“
Weiter ging White darauf ein, dass sich Fans aufgrund der Ticketpreise zu langen Shows „berechtigt“ fühlen würden. „Ich bin mir nicht sicher, ob ihr alle wisst (oder euch vielleicht erinnert?), wie eine echte Rock- oder Punk-Show aussieht. Aber wenn ihr von einer Arena-Laser-Licht-Show mit Pyro, riesigen Bildschirmen mit vorgefertigten Videos, Sängern, die über die Menge fliegen, T-Shirt-Kanonen usw. redet, ist das nicht die Art von Shows, die wir spielen. Es ist kein Marvel-Film oder eine Vegas-Residenz; es ist Rock’n’Roll, und es ist ein lebender, atmender Organismus.“
Er beendete sein Statement mit: „Ich sehe euch heute Abend in der Halle, Freunde, ich liebe euch alle so sehr, und ich danke euch, dass ihr zu diesen Shows kommt, in der Schlange steht und euer hart verdientes Geld bezahlt, damit dieser Zug weiterfahren kann. Und die Crew und die Jungs in der Band lieben euch alle genauso wie ich.“
Mit seiner „No Name“-Tour tourt Jack White seit 2024 um die ganze Welt. Nach Konzerten in Hongkong, Vietnam, Australien und Neuseeland im letzten Jahr folgen 2025 Shows in Europa, Japan, den USA und Kanada.