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Avalanche Effect lassen mit „Self-Destructive Behavior“ ihren Emotionen freien Lauf

Das geht unter die Haut.

VON AM 02/12/2020

Es mag Bands geben, denen die Corona-Pandemie eher weniger in die Karten spielt, Avalanche Effect haben die Zeiten von Lockdown und Co. jedoch mehr als genutzt, um neue Musik auf den Markt zu bringen.

Mit neuer Besetzung veröffentlichte die Band die Singles „Inner Strife“ (wir berichteten) und „Pain“, heute folgt die neue Single der Band aus Münster und Dortmund.

Seht jetzt das Video zur neuen Single „Self-Destructive Behavior“ von Avalanche Effect

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Im Gegenzug der vorherigen Singles lassen Avalanche Effect bei „Self-Destructive Behavior“ ihre gefühlvolle Seite zum Vorschein kommen, die am Ende eine mehr als emotionale Alternative-Metal-Ballade übrig lässt und zeitgleich tiefgründig in die Lyric-Kiste schaut.

Wir konnten uns mit Avalanche Effect über ihre neue Single unterhalten und dabei jedes Bandmitglied zu einer Aussage hinreißen…

MC: In zwei Sätzen, worum geht es bei eurer neuen Single?

AE | (Bene): Eigentlich beschreibt der Song diese eine negative Grundstimmung, die jeder einzelne von uns manchmal so in sich trägt, und die sich fast nach destruktivem Verhalten gegenüber sich selbst anfühlt. Der Song soll Antrieb sein, mehr auf die schönen Dinge im Leben zu achten, bevor es zu spät ist und nicht die Hoffnung zu verlieren.

MC: Wie war der Songwriting Prozess für Self-Destructive Behavior?

AE | (Tobias): Eine Herausforderung bestand darin, dass wir durch die teilweise neue Besetzung zunächst unseren eigenen Stil finden mussten. Wir haben dadurch viel über uns selbst gelernt und sind motiviert, weiter an neuen Ideen zu schreiben.

MC: Was war eine besondere Challenge beim Videodreh?

AE | (Sven): Definitiv das Zeitlimit an der Drehlocation, aber der Druck war sehr positiv und hat allen am Ende viel Energie und Spaß bereitet.

Persönlichkeit und Empathie spielen eine große Rolle

MC: Eure letzten drei Veröffentlichungen „Self-Destructive Behavior“, „Inner Strife“ und „Pain“ sind Songs, denen man anmerkt, wieviel Emotion in der Entwicklung steckt. Fällt es euch beim Songwriting schwer, eine bestimmte Message, ein Gefühl oder eine Geschichte rüberzubringen?

AE | (Bene): Es sind oft einfach Sachen, die man im Kopf hat. Manchmal ist man wach und kann nicht schlafen und hat dann um 3 Uhr eine Textzeile im Kopf, um die man unbedingt einen Text basteln will. An sich sind es im Endeffekt Themen, die man in sich trägt. Selbst wenn man selbst gerade in guter Stimmung ist, kann man sich in die Lage anderer versetzen und Texte schreiben, um Geschichten zu erzählen. Bei unserem Songwriting könnte man also sagen, dass Empathie und unsere Persönlichkeit eine große Rolle spielen.

MC: Der Stil der beiden neuen Songs hat sich im Vergleich zu eurem Debütalbum deutlich verändert? Wie kam es dazu?

AE | (Olli): Ende 2019 verließ unser Gitarrist und Songwriter Domi die Band und ich bin vom Bass an die Gitarre gewechselt. Das war natürlich ein deutlicher Bruch im kreativen Prozess, der uns jedoch alle als Musiker deutlich nach vorne gebracht hat. Zusammen im Studio bei Timo Bonner haben wir unsere Ideen ausgearbeitet und auf dieses Level gebracht. Auch der Lockdown hat seinen Teil dazu beigetragen, da wir genug Zeit hatten, uns zu orientieren.

MC: Könnt ihr der giglosen Zeit auch etwas Positives abgewinnen?

AE | (Sven): Obwohl es ab und an sehr schön ist, in Ruhe an uns zu arbeiten, vermissen wir definitiv die Crowd und die Gigs. Ich denke, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, wie man seine Zeit am besten nutzt – wir haben sie für eine Umstrukturierung und für das Songwriting genutzt!

Neue Perspektiven, ohne sich kreativ einzuschränken

MC: Stellt die derzeitige Situation mit Lockdown etc. eine große Herausforderung für die Zusammenarbeit in der Band dar?

AE | (Gerrit): Sich nicht auf Wunsch mit der gesamten Gruppe treffen zu können, stellt uns definitiv vor besondere Aufgaben. Es ermöglicht uns aber gleichzeitig, neue Perspektiven auf unsere gemeinsame Arbeit zu gewinnen und dadurch weiterhin effizient zu sein, ohne uns am Ende kreativ einzuschränken.

MC: Was können wir in der Zukunft von euch erwarten?

AE | (Bene und Olli): Wir haben weiter vor, uns immer wieder neu zu erfinden und kreativ zu sein. Je nachdem wie es Corona zulässt, werden wir in nächster Zeit auch bei unserem Produzenten Timo zu Besuch sein und wir glauben, dass auch der neue Song wieder anders sein wird. Anders als „Inner Strife“ und anders als „Self-Destructive Behavior“. Wir können einfach nur sagen: Lasst euch überraschen!

 

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Ein Beitrag geteilt von Avalanche Effect (@avalancheeffect)

Wollen wir hoffen, dass es Avalanche Effekt im Jahr 2021 schnellstmöglich auf die hiesigen Bühnen schaffen, um ihren neuen Sound auch endlich live zu präsentieren.

Bis dahin findet ihr alle wichtigen Information zur Band hier!

Foto: Kathi Sterl / Offizielles Pressebild

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