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Alternative & Rock: Das sind die besten Alben 2022

Ein bisschen hiervon, eine Brise davon.

VON AM 18/12/2022

Metal hin, Core her. Ziemlich sicher kann man behaupten, dass 2022 ein Jahr war, dass auch im Zeichen von phänomenalen Alternative und Rock stand. Die Range an Rock-Alben gestaltet sich dieses Jahr dabei sehr weit und vielfältig, denn von den ganz großen Nummern bis zu den kleineren Szene-Sternchen war wirklich alles in den Plattenregalen vertreten. Auch alte Bekannte beschenkten uns in diesem Jahr mit neuen Sounds und sorgten so für wahnsinnig abwechslungsreiche und feierbare Momente!

Alternative und Rock – das waren die besten Alben und EPs 2022

Wir haben euch unsere Rock- und Alternative-Favorites der letzten zwölf Monate zusammen gesucht und geben euch hier nochmal in schriftlicher Form zu verstehen, warum diese Ohrenschmäuschen auf keinen Fall in eurem Jahresrückblick fehlen dürfen.

Hot Milk – The King And Queen Of Gasoline

Hot Milk haben dieses Jahr mit ihrer EP “The King And Queen Of Gasoline” einen weiteren Schritt in Richtung Rampenlicht gemacht. Diese durften wir ab dem August dieses Jahres rauf und runter hören. Der Nachfolger der letztjährig erschienenen EP “I Just Wanna Know What Happens When I’m Dead” lieferte uns genau das, was man von einem guten Nachfolger erwartet. Mehr vom bekannten Sound und mehr neue Einflüssen. Hoffentlich dürfen wir die Band um das Duo aus Han Mee und Jim Shaw bald auch auf einem kompletten Album bewundern. Bis dahin haben sie sich aber auf jeden Fall einen Platz in unserer “Best Of Alternative-Rock“-Liste erarbeitet.

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Rammstein – Zeit

Anfang des Jahres sprengte eine Nachricht jegliche internationale Musik-Informations-Seiten: Rammstein bringen ein neues Album an den Start! Und tatsächlich wurde es auch zum Jahresende nicht ungerechtfertigt zum kommerziell erfolgreichsten Album Deutschlands gekürt. Die NDH-Ausnahmekünstler legen mit ihrem achten Studioalbum “Zeit” mal wieder einen Meilenstein ihrer Geschichte hin – einen sehr düsteren, der sich vor allem mit der eigenen Vergänglichkeit beschäftigt. So begegnen wir auf “Zeit” vielen Referenzen zur bisherigen Karriere von Rammstein, vielen bekannten schwarz-romantischen und obszönen Thematiken und brachial-dampfenden Sounds. Dennoch schafft die Kombo um Till Lindemann es auf ihrer 2022er-Platte zu überraschen und manifestiert somit erneut ihre Stellung als rabiates, provokatives Metal-Schwergewicht.

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Ghost – Impera

Wer 2022 auf der Suche nach spiritueller Erleuchtung im musikalischen Gewand war oder einfach einem perfekten Rock-Album, der ist sicherlich in dem fünften Studioalbum von Ghost fündig geworden. “Impera” versprach bereits mit der vorab veröffentlichten Single “Call Me Little Sunshine” einen fetten, tanzbaren Mix aus Pop-Rock-Klängen mit satanistischen Texten in bester Ghost-Manier, der sich auf dem zugehörigen Album so weiter präsentiert. Das Werk über den Untergang von Menschen-geschaffenen Imperien bietet eine Vielfalt an klassischen und rockigen Instrumenten-, aber auch poppigen und elektronischen Klängen und kann somit vor allem durch seine extreme Vielseitigkeit und Experimentierfreude überzeugen, die aber immer im Ghost-Universum stattfinden. “Impera” besitzt keine “Filler” und obwohl jeder Track für sich steht, fügen sich alle zwölf okkult-spritzigen Nummern wie ein Puzzle zu einem der besten Rock-Album des Jahres zusammen.

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Boston Manor – Datura

Die Zeiten, in denen man Boston Manor noch krampfhaft den Pop-Punk Stempel aufzudrücken versuchte, sind Geschichte. Da wir hier jedoch um eine grobe Kategorisierung nicht herumkommen. kann man den Stil der Briten wohl noch am ehesten als Alternative bezeichnen, vor allem angesichts ihres vierten Studioalbums „Datura”. Dass die Tracklist hierbei nur sieben Titel beinhaltet, ist schnell vergessen, denn die Kombo aus Blackpool liefert melancholische Gänsehautmomente, Vocals, die unter die Haut gehen, und musikalische Überraschungen hinter jeder Ecke. Henry Cox & Co schaffen erneut, einen experimentellen, frischen und zugleich dennoch familiären Sound an den Tag zu legen und schüren dabei ordentlich Vorfreude auf den Nachfolger, der gemeinsam mit „Datura” ein Doppelalbum bilden soll.

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Nothing More – Spirits

Mit der neuen Platte „Spirits“ von Nothing More gabs nach rund fünf Jahren endlich wieder was richtig guten Alternative Rock und Modern Metal auf die Ohren. Die Erwartungen waren hoch, da der Vorgänger „The Stories We Tell Ourselves“ dato bei den Grammy Awards nominiert wurde. Und auch die Freude war groß, als wir merkten dass wir hier ein absolut gelungenes Werk serviert bekommen haben. Aus den Schattenseiten der Lockdowns, das Überleben als Künstler, Herzschmerz und Drogenmissbrauch haben Nothing More hier eine Scheibe gezaubert, die reflektiert, provoziert, inspiriert und vor allem Spaß macht beim Hören, denn langweilig wird der Longplayer nicht.

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Palaye Royale – Fever Dream

Mit „Fever Dream“ haben die Palaye Royale-Geschwister uns ein äußerst abwechslungsreiches Album geschenkt. Neben emotionalen Tracks und manisch angehauchten Melodien, gibt’s hier auch einige Glam Rock- und Art Punk-Singles (wie sie es selbst beschreiben), die einem im Kopf geblieben sind. Mit der begleitenden Veröffentlichung der zugehörigen Merchkollektion konnten die Jungs auch so einige kreative Köpfe im Make-Up-Bereich von sich überzeugen und dürfen sich somit sehr über einen großen Zuwachs bei den Fans freuen, waas sich auch bei den ausverkauften Shows hierzulande widergespiegelt hat.

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Yungblud – Yungblud

Yungblud hat uns mit seiner gleichnamigen Platte dieses Jahr die eine oder andere fröhliche Melodie ins Ohr gepflanzt, doch bei genauerem Hinhören merkt man erst die Tiefe und Emotionen, welche der Sänger in seine Texte legt. Mit „Memories“, einer sehr passenden Kollaboration mit Willow, hat der Musiker es geschafft, sich Plätze in unseren Playlists zu sichern. Alles in allem bringt der Longplayer zum Ausdruck, was viele Menschen fühlen und denken, jedoch nie wirklich zugeben würden. Mit seiner unverkennbaren Stimme, seinem Akzent und seinem ganz persönlichen Stil hat sich „Yungblud“ dieses Jahr bis nahezu ganz vorn durchsetzen können.

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Muse – Will Of The People

Mit „Will Of The People“ haben Muse nicht nur einen epischen Album- und Showopener geschaffen, sondern uns mit der gleichnamigen Platte nach sieben Jahren endlich ein neues Album geschenkt. Nach all den Jahren hat die Truppe aber nichts von ihrem Stil eingebüst. Im Gegenteil – mehr denn je sticht hier die Eigenart der Herrschaften hervor, ihren Songs immer ein ganz besonderes etwas mit auf den Weg zu geben. Nebenbei ist der Longplayer auch eine kleine Zeitreise durch die Bandgeschichte, denn bei genauerem Anhören hört man die Einflüsse aus den vorherigen Alben gut heraus.

Komplett unerwartet abgeliefert haben Muse aber dann mit ihrem Video zu „You Make Me Feel Like It’s Halloween“. Der Track allein ist schon überzeugend genug, das Musikvideo ist nur noch das Sahnehäubchen und vor allem für Horrorfans ein absolutes Muss.

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Ein Artikel von Tamara Jungmann, Dang Phuong Ly Dao, Patrick Banczyk und Melanie Bonk.

Bild: YouTube / „Rammstein – Radio/Mein Teil/Du Hast (Lincoln Financial Field) Philadelphia,Pa 8.31.22“

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