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Live bei: Trivium „A Light Or A Distant Mirror“ Livestream (10.07.2020)

Nicht nur für alle Metal-Fans da draußen, sondern auch für mich ist heute ein ganz besonderer Abend. Trivium laden zu ...

VON AM 13/07/2020

Nicht nur für alle Metal-Fans da draußen, sondern auch für mich ist heute ein ganz besonderer Abend. Trivium laden zu „A Light Or A Distant Mirror“, einer weltweiten „Livestream Experience“, wie sie es nennen. Damit findet mein kalter Entzug von Konzerten und dem Festivalsommer schließlich eine jähe Unterbrechung.

Tatsächlich halte ich nicht viel von den Streamingangeboten, die z.B. Festivals auf die Beine stellen, indem sie Aufzeichnungen der letzten Jahre zeigen oder bei denen Bands ihre Songs aus dem Homeoffice im Zoomcall zum Besten geben. Für mich ist das kein Ersatz und macht es nur noch schwerer, die Zeit ohne Konzerte zu überstehen, deshalb kam die Entscheidung, mir diese Show heute Abend anzusehen, auch mehr oder weniger spontan.

Aber alle guten Dinge sind drei und nur weil Aufzeichnungen und Zoomcalls nichts für mich sind, kann ich Triviums weltweiten Mega-Event trotzdem eine Chance geben. Für ihren Stream haben sie sich nämlich für einen ganz anderen Weg entschieden und dieser entflammt in mir den Funken der Hoffnung, dass mich vielleicht diesmal das echte Konzert-Feeling packt.

Anlass zur Show ist das im April veröffentlichte Album „What The Dead Men Say“, zu dem die Band bisher noch keine Gelegenheit hatte ihre neuen Songs Live zu präsentieren und das Release gemeinsam mit ihren Fans zu feiern.

Deshalb haben sich Matt Heafy und der Rest der Bande überlegt, ihre neue Show einfach live im Internet zu übertragen. Wir kommen auch nicht in den Genuss, das Interieur der einzelnen Bandmitglieder zu bestaunen und müssen auch keine alten Aufnahme ertragen. Stattdessen gibt es eine brandneue Produktion, live von einer Bühne mit einer Show in Arenaformat – das zumindest ist es, was Trivium in ihrem Teaser versprechen.

Trotzdem wird das heute Abend nicht nur für mich ein Heimspiel. Die Jungs haben es nämlich auch nicht weit und zelebrieren ihre Megasause in der Full Sail University in ihrer Heimatstadt Orlando in Florida.

Okay, genug gequatscht, so langsam verspüre ich doch ein wenig Vorfreude. Ein kurzer Blick auf die Uhr: 20:30. Es wird Zeit, ein paar Vorbereitungen zu treffen. Laptop an den Strom, HDMI Kabel rein, Anlage anschließen und natürlich das Bier kalt stellen. Meine einzige Sorge für diesen Abend: Hoffentlich bleibt die Internetverbindung stabil. Jetzt nur noch die eigenes von Trivium für dieses Event initiierte Internetseite aufrufen, anmelden, Ticketcode eingeben und es kann losgehen. Ein Teil der Erlöse geht übrigens als Spende an das Musiktherapieprogramm eines Kinderkrankenhauses in Orlando.

Mit den Worten: „Welcome to the Metal Event of the Summer“ werde ich willkommen geheißen. Also das ist mal eine Ansage. Ich bin gespannt, ob Trivium halten, was sie versprechen. Aber irgendwie fühle ich mich jetzt schon mitgerissen, dabei hat noch nicht mal die PreShow angefangen.

Die nächste halbe Stunde des Wartens vertreibe ich mir mit der ausgesprochen netten Fangemeinschaft im Chat. Ja, einen Chat gibt es nämlich auch. Die Internetseite hat generell einen gewissen Twitch-Charme, wenn auch nicht so überladen und in einem schöneren Design. Ist das etwa der Einfluss von Matts kleinem Hobby? Schließlich streamt er nun schon seit einigen Jahren nebenbei sehr unterhaltsam auf seinem eigenen Twitch-Kanal.

Die Leute im Chat wecken in mir tatsächlich ein gewisses Gefühl von Gemeinschaft und ich fühle mich schon fast so als stünde ich im dichten Gedränge vor der Bühne. Jetzt noch schnell das Bier aus dem Kühlschrank holen und dann kann es aber wirklich losgehen.

Es ist 21:00 Uhr – Die PreShow beginnt

Trivium
Credit: YouTube / Trivium Global Livestream: Official Pre-Show w/ Beez
Trivium
Credit: YouTube / Trivium Global Livestream: Official Pre-Show w/ Beez

Dafür muss ich allerdings zum offiziellen Trivium-Kanal auf YouTube wechseln, denn dort wird die Aufzeichnung der PreShow übertragen. Zu sehen ist erst mal nur der Teaser zum Event. Also das Filmchen macht schon mal Lust auf mehr. Jetzt kommt auch Terry Beezer ins Bild. Der Brite, der u.a. aus den Mosh-Talks von Knotfest.com bekannt ist, soll die Fans durch den Abend führen.

Trivium
Credit: YouTube / Trivium Global Livestream: Official Pre-Show w/ Beez
Trivium
Credit: YouTube / Trivium Global Livestream: Official Pre-Show w/ Beez

Zu Beginn hat er Rhea Ripley zu Gast. Die australische Wrestlerin kennt die Venue besonders gut. Für NXT wrestelte sie bereits mehrfach in der Full Sail und erzählt von einem einzigartigen Gefühl, das dort aufkäme. Die Halle sei etwas kleiner, wodurch die Crowd dichter aneinander stünde. Also langsam werde ich ein bisschen hibbelig. Der Zeitplan scheint straff zu sein, keine Zeit für Belanglosigkeiten, hier geht es schließlich um das Metal-Event des Sommers und Gast Nummer zwei steht schon in den Startlöchern.

Trivium
Credit: YouTube / Trivium Global Livestream: Official Pre-Show w/ Beez

Dies ist kein geringerer als Matt Heafy persönlich. Auf die Frage, wie sich die Band auf die Show vorbereitet hat, erzählt er davon, wie seltsam es sei, Masken tragen zu müssen und das Album nicht durch eine Tour präsentieren zu können. Für die Show hätten sie sich aber etwas ganz besonders überlegt und „there will be no stone left untouched“.

Schließlich darf auch noch die Stage Production Managerin zu Wort kommen. Wie sie die Wünsche und Ideen der Band umgesetzt hat, bleibt aber noch weitere 30 Minuten ein Geheimnis.

Pünktlich um 21:27 gibt es nun endlich Musik auf die Ohren. Und mit einem kräftigen „Sylosis, Motherbitches“, kündigt Terry „Beez“ Bezer die britische Supportband aus Reading an.

Sylosis Trivium
Credit: YouTube / Trivium Global Livestream: Official Pre-Show w/ Beez

Sylosis starten und – was ist da los? Mich hält es kaum noch auf dem Sofa. Ich dachte nicht, dass mich das jetzt schon so packt, ich kenne die Band nicht mal. Aber die Boxen sind voll aufgedreht, und ich finde es super.

Die Show wurde einige Tage zuvor aufgezeichnet, vielleicht wirkt die Interaktion mit dem Publikum deshalb etwas holprig. „We are Sylosis, this next one is called ‚Calcified’“. Wir können es ihnen nicht verübeln, das ist ja für uns alle eine besondere Situation.

Trivium Sylosis
Credit: YouTube / Trivium Global Livestream: Official Pre-Show w/ Beez

Die aktuell ca. 2.600 Zuschauer lassen sich nichts anmerken und der Chat sprudelt vor Begeisterung. Ja Leute, ich bin ganz bei euch.

Die Band spielt einen Song nach dem anderen solide runter und jedes Mal wird der Titel riesig in der Mitte des Bildes eingeblendet. Schön gemacht!

In blaues Licht gehüllt singt sich Sänger Josh Middleton die Seele aus dem Leib und auch der Rest der Band gibt alles. Trotzdem merkt man irgendwie, dass ihnen die Rückmeldungen des Publikums fehlen.

Trivium Sylosis
Credit: YouTube / Trivium Global Livestream: Official Pre-Show w/ Beez

Es folgt „Conclusion of an Age“ und die Basedrum ballert durch mein Zimmer. Das Tempo nimmt fahrt auf, das mysteriöse Blau weicht einem dämonischen Rot und die Band zerstört. Der letzte Song „Emperial“ – Middleton bedankt sich fürs Zusehen und weg sind sie.

„ENCORE“ raunt es durch den Chat, aber die Show ist vorbei. Für alle, die die PreShow verpasst haben oder nicht genug bekommen, gibt es den Stream jederzeit auf YouTube zu bestaunen.

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Das Highlight des Abends rückt immer näher. Beez verabschiedet sich fürs Erste, verweist auf die PostShow im Anschluss und wünscht allen viel Spaß. Danke sehr, ich glaube den werde ich haben.

Mein Wechsel von YouTube zu live.trivium.org fühlt sich beinahe so an wie ein Bühnenwechsel auf einem Festival. Die eintretende Dämmerung tut ihr Übriges, um die Stimmung perfekt zu machen. Mit einem Start der Show um 22 Uhr haben wir in Europa wohl den besten Time Slot abbekommen. In Amerika ist es angenehme 16 Uhr am Nachmittag, bei den Fans in Asien startet der Stream mitten in der Nacht.

Offensichtlich tut die Uhrzeit der Stimmung im Chat aber keinen Abbruch. Immer wieder posten die Fans Flaggen ihrer Heimatländer und erzählen, wo sie herkommen. Es wird sich gegenseitig zugeprostet, die obligatorische Pommesgabel ist selbstverständlich auch vertreten und alle, inklusive mir, können es kaum noch erwarten.

Das Mega Metal Livestream Event des Sommers beginnt

Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream
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Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream

Es geht los. Trivium stehen in gelbes Licht gehüllt auf ihrer, auf das neue Album abgestimmten, Bühne.

Den Anfang macht „What The Dead Men Say“ und Matt fragt: „Can you hear me?“ Der Chat rastet aus: „Yes, we can hear you“ und auch ich kann jetzt definitiv nicht mehr still sitzen.

Hinter der Band erstrecken sich vier riesige Videoleinwände. Zusammen mit den weißen Lichteffekten und den vor den Leinwänden platzierten kahlen schwarzen Bäumen wirkt es, als stünden Trivium inmitten eines Gewitters auf einem Friedhof.

Nach „Down From The Sky“ wird es dunkel auf der Bühne. Die Jungs wechseln die Gitarren und mit „Catastrophist“ gibt es den nächsten neuen Song zum ersten Mal live.

Der Schwenkarm schwebt um die Band herum. Wir bekommen die Band aber auch echt aus allen Winkeln zu sehen. Alleine die vielen Kameras, die um das Schlagzeug herum drapiert sind, geben uns einen Einblick in Alex‘ ausgezeichnete Arbeit. Schicke Schuhe by the way.

Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream
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Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream
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Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream

Die Bühne hüllt sich in grünes Licht. Vögel fliegen auf den Leinwänden um die Bäume herum und der Chat kriegt nicht genug. „Open up for a Pit“ heißt es aus irgendeiner Ecke der Welt. Ja! Ab rein da!

Rotes Licht erstrahlt, „The Heart from Your Hate“ erklingt in meinen Ohren und entlockt mir die Lyrics „What will it take…“ und und auch der Chat singt kräftig mit. Wow, dass sowas ein solches Gefühl von Gemeinschaft erzeugen könnte, hätte ich vorher echt nicht gedacht.

Erneut wird es schwarz. Blaue und weiße Lichter blitzen auf. Der Bass ist zu hören und „Forsake Not the Dream“ lässt nicht länger auf sich warten. Die Bühne erstrahlt in einem kräftigen Blau und wird von einer beeindruckenden Lasershow begleitet.

Der Chat singt kräftig mit und ein augenzwinkerndes „Four Snakes“ lässt mich schmunzeln. Diese Form des Austauschs ist auf jeden Fall mal was anderes und hebt die Live-Erfahrungen für mich auf eine andere Ebene, die ich bisher in dieser Form noch nicht erlebt habe.

Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream
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Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream

Ohne Pause geht es weiter. Das Set ist wirklich hervorragend, ich bin begeistert. Und jetzt alle: „I Staaaand in defiance of your ways“, der Chat ist dabei. Die Lichtshow legt nochmal einen drauf. Der Hintergrund färbt sich schwarz-rot und grüne Lichter fliegen über die Bühne.

Wieder wird es dunkel und die Band taucht in einen goldenen Schimmer. Die Drums setzten ein und der Chat weiß Bescheid, aus „Pull Harder on the Strings of Your Martyrs“ wird auch hier keine Chance ausgelassen, die missverstandenen Lyrics „Boat Rudder Strange Mountain“ rauszuhauen. Die Community hat sichtlich viel Spaß und ich ebenfalls.

Nach bereits sieben Songs heißt uns Matt endlich willkommen und dankt für die Unterstützung: „Lets do this together!“ Ich habe zu danken, werter Herr Heafy.

Im Hintergrund ziehen schwarze Wolken auf, die Vocals zu „Until the World Goes Cold“ sind auf den Punkt, Coreys Solo sitzt perfekt. Morgen habe ich bestimmt Muskelkater im Nacken.

„Beyond Oblivion“, und wieder gibt es kein Halten mehr. Alles, was ich bei der Schnelligkeit des Chats noch lesen kann, ist „PIT! PIT! PIT!“.

Trivium haben sichtlich Spaß, die Show wirkt dynamisch und ich gewinne den Eindruck, die Band stünde wirklich direkt vor einer schwitzenden Menschenmenge.

Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream
Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream
Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream

Die Gitarren für den nächsten Song setzten ein. Lodernde Flammen erstrecken sich über die Leinwände und hüllen die Bühne in ein leuchtendes orangerot. „My Friends“, sagt Matt, „we are making History tonight“.

Plötzlich Stille, die Farben sind weg. Ich bin irritiert und die anderen scheinbar auch. Schlagzeuger Alex verlässt die Bühne. Was ist denn jetzt los. Matt ergreift das Wort und fragt, ob Alex vielleicht die Eiscreme-Maschine kaputt gemacht hätte. Er bedankt sich für den Support und hofft, wir haben Spaß. Auf jeden Fall!

Alex‘ Equipment ist offensichtlich wieder einsatzfähig und weiter geht’s. Jetzt wird nochmal richtig geballert und „Rain“ strömt durch meine Boxen. Grade wieder hingesetzt, reißt mich das direkt wieder vom Hocker und „Amongst the Shadows and the Stones“ tut sein übriges. Go Corey!

Gewitter und Regensounds werden eingespielt, die Bühne verdunkelt sich mal wieder. Ein Regenschauer erscheint auf den Leinwänden. Im Schatten positioniert sich die Band und macht sich bereit für den nächsten Banger. Die Lichtshow zu „Sickness Unto You“ erstrahlt, im perfekten Einklang mit den Drums, in Grün. Ich bin einfach nur beeindruckt, was für eine Show.

Zum ersten Mal lese ich das Wort „CLAP“ im Chat und erst jetzt fällt mir auf, wie seltsam es ist, kein Schreien oder Klatschen zu hören. Trivium haben mich so sehr in ihre Show gesogen, dass ich alles andere total ausgeblendet habe.

Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream
Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream

Als nächstes gibt es „Strife“. Eine Runde Klatschen klatschen im Takt wäre normalerweise jetzt angesagt, in meinem Wohnzimmer kommt das dann aber doch irgendwie komisch.

Und wieder fragt Matt „Are you still with us friends? Lets keep this Party going. This is Bleed Into Me.“ Oh ja, slap dat Bass, Paolo. Der Sound ist großartig und der Bass genau nach meinem Geschmack.

Das Lied ist vorbei, die Bühne wird schwarz, aber irgendwie dauert mir das grade zu lange. Verdammt, soll es das etwa schon gewesen sein? Ich will eine Zugabe und der Chat scheint das genauso zu sehen.

Der unsichtbare Vorhang liftet sich ein weiteres mal und Trivium geben nochmal alles. „Throes of Perdition“ durchströmt mein Wohnzimmer. Mein Nacken wird sich morgen freuen, aber das ist es allemal wert. Im Hintergrund ziehen blaue Wellen über die Bühne. Matt hebt die Hände, um zum Klatschen zu animieren. Der Chat rastet aus: „CLAP CLAP CLAP“. Wenn es bisher noch irgendwie eine Distanz zwischen Band und Publikum gegeben hat, dann ist sie jetzt definitiv weg. Trivium reißen mich einfach mit und ich habe das Gefühl, ich stehe direkt vor der Bühne.

Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream

Die Transition zu „The Sin and the Sentence“ ist on Point. Wieder animiert Matt zum klatschen und der Chat schreit: „KEEP THE PIT GOING“. Ja, ich bin auf jeden Fall am Start.

Matt bedankt sich bei den Fans, der Crew und allen, die geholfen haben, das Projekt auf die Beine zustellen „This is Trivium. Nothing will ever stop us“ und uns allen ist klar: Das was jetzt folgt ist der letzte Song. Mit „In Waves“ verabschieden sich Trivium von ihrer Show.

Plötzlich ist es still und die Dunkelheit der Nacht bricht durch mein Fenster. Trivium lassen mich sprachlos auf einem Sofa zurück. Mein Puls fährt langsam wieder runter und ich muss zu meiner eigenen Überraschung zugeben: Das, was in den letzten zwei Stunden passiert ist, hat alle meine Erwartungen übertroffen.

Trivium
Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream
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Credit: Trivium: „A Light Or A Distant Mirror“ Live-Stream

Wer Lust hat,kann sich jetzt noch die PostShow auf Matts offiziellen Twitch-Channel von Matt Heafy ansehen. Beez ist natürlich wieder dabei und strotzt vor Begeisterung. Mehr als 10.000 Zuschauer haben an dem Konzert teilgenommen. Gespannt warten wir auf Trivium auf der anderen Seite des Wiedergabegeräts.

Da sitzen sie nun, alle sehr vorbildlich mit schwarzen Masken bekleidet und beantworten ein paar Fragen. Die Jungs sind begeistert, endlich durften sie wieder gemeinsam auf der Bühne stehen, ihre neuen Songs präsentieren und dies mit den Fans teilen. 10.000 Zuschauer fühle sich an wie Wembley Online.

Mit den folgenden Worten erklärten sie den Abend dann schweren Herzens endgültig für beendet: „Ohne euch könnten wir nicht diese Band sein. Nichts wird uns aufhalten. Wir lieben euch alle.

Vielen Dank!

Trotz der monatelangen Abstinenz von Livemusik hätte ich nicht erwartet, dass mich diese Show so sehr packt.

Das letzte Mal, dass ich die Band live bestaunen durfte, war bei Rock am Ring im letzten Sommer, aber diese Show heute hat mich vom Sessel katapultiert, als wäre die Feder durch das Polster gerissen.

Der Sound, die Lichtshow, das Bühnendesign, die Community im Chat, diese sympathische Band… mir fehlen förmlich die Worte. Ich bin beeindruckt. Es war laut, außergewöhnlich, mitreißend, gemeinschaftlich und voller Freude.

Danke Matt, Corey, Alex und Paolo für diese einzigartige Erfahrung. Ihr habt euer Versprechen nicht nur gehalten, sondern bei weitem übertroffen.

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Peter Detje (lostrealistphotography)

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