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Live

Pop-Punk Punkrock

Live bei: The Offspring in Frankfurt (02.11.2025)

SUPERCHARGED & super Stimmung.

VON AM 05/11/2025

The Offspring machen mit ihrer „SUPERCHARGED“ Welttournee zum gleichnamigen Album aus dem letzten Jahr gerade Europa unsicher. Gemeinsam mit Simple Plan im Vorprogramm bereist die Punkrock-Kombo aus Kalifornien die großen Venues und machte im Rahmen dessen auch in Frankfurt halt. Und welche Location bietet sich für eine Band dieser Größenklasse mehr an als die Festhalle? Hier ist immerhin genug Platz für einen Zeppelin. Doch dazu später mehr.

Simple Plan

Den Anfang machten nämlich zunächst Simple Plan. Die kanadischen Pop-Punk-Ikonen sind inzwischen auch seit nunmehr 25 Jahren im Geschäft und veröffentlichten vor einer Weile sogar eine eigene Band-Doku (sehenswert!). Für ihr Set in der Frankfurter Festhalle brachten sie 14 Songs mit – manch ein anderer Szene-Act nennt diesen Amount an Songs schon Headliner-Show. Umso größer war natürlich die Freude der zahlreich erschienenen Simple Plan-Fans über eine Stunde Action mit Pierre Bouvier und Konsorten.

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan
Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Sarah Soria-Galvarro (soga.focus)

Die Setlist war selbstverständlich gespickt mit Klassikern aus einem nunmehr Vierteljahrhundert Bandgeschichte. Fun fact: Von den beiden aktuellen Alben „Taking One For The Team“ (2016) und „Harder Than It Looks“ (2022) spielte man keinen einzigen Song. „Neuer“ war lediglich die aktuelle Single „Nothing Changes“ von diesem Jahr sowie „Where I Belong“ von 2019, im Original ein Feature mit State Champs und We The Kings. Ansonsten hauten sie raus, was große Singalongs und nostalgische Erinnerungen hervorruft: „Welcome To My Life“, „I’m Just A Kid“, „Jet Lag“, „Perfect“, „Shut Up“, „Jump“… und alles, wofür Simple Plan in den 2000ern bekannt wurden.

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan
Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Sarah Soria-Galvarro (soga.focus)

Das Schöne an den Auftritten von Simple Plan ist durchweg immer, dass man merkt, dass sie das, was sie machen, mit Freude machen. So viel gute Laune kann gar nicht gespielt sein. Sie bauen außerdem immer kleine Goodies ein. So wechselten Drummer Chuck Comeau und Fronter Pierre Bouvier kurzerhand die Rollen: Pierre spielte Schlagzeug, während Chuck… naja, gesungen hat er nicht, er hat sich eher ein Deutschland-Trikot angezogen und war dann crowdsurfen. Aber auch nice!

Ein rundum schöner Auftritt! Und wer nicht genug Simple-Plan-gute-Laune abbekommen hat, darf sich gerne den wirklich witzigen Social Media-Content der Kanadier anschauen. Da hat jemand das Game auf jeden Fall verstanden.

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan

Simple Plan
Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Sarah Soria-Galvarro (soga.focus)

The Offspring

Es folgte eine knapp halbstündige, wirklich gelungene Umbaupause. Während die Stage Hands und die Crew von The Offspring ihre Arbeit auf der Bühne machten, cruiste ein kleiner Zeppelin durch die Festhalle. Man fragte sich kurz, warum, wurde jedoch einige Minuten später aufgeklärt. Nachdem erst ein Pausen-Affe das Publikum animiert und mit Merch versorgt hatte, gab es einige Einspieler. So hatte der Zeppelin unter den Fans Celebrity Lookalikes ausgemacht, forderte zum Mittelfinger zeigen und Headbangen auf und sogar eine Kiss Cam gab es, allerdings ohne Coldplay-Skandal. Andy Byron war trotzdem zu sehen.

The Offspring

The Offspring
Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Sarah Soria-Galvarro (soga.focus)

Um kurz vor 21 Uhr starteten dann The Offspring in ihr Set. Die seit 2023 offiziell zu fünft agierende Punkrock-Kombo ist schon einige Jahre im Geschäft. Dass sie dennoch nicht einfach stumpf ihr Ding durchziehen würden, war irgendwie schon klar, als man sich die Umbaupause angeschaut hatte. Doch was The Offspring da an Produktion auffuhren, war für jemanden, der die Band noch nicht live gesehen hatte, trotzdem überraschend. Von riesigen LED-Walls über zwei Trivium-esque Masskottchen, die zwischendrin aufgepustet wurden, Winke-Männchen bei „Pretty Fly“ bis hin zu viel Konfetti und Piff-Paff und mehr wurde den Zuschauern in eineinhalb Stunden Spielzeit echt so EINIGES geboten.

Die Bandmitglieder selbst, allen voran die beiden Originale Fronter Dexter Holland und Gitarrist Noodles, sparten auch nicht mit Ansprachen. Für einige vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, doch das machte die Band nahbar – nahbarer als man vielleicht erwartet hatte.

The Offspring

The Offspring

The Offspring

The Offspring

The Offspring

The Offspring
Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Sarah Soria-Galvarro (soga.focus)

Einige Specials gab es auch zwischen den Hits zu hören. So coverte man Black Sabbath und Ozzy Osbourne, Edvard Grieg und The Ramones und ließ sich sogar zu einem Cover des The Beatles-Klassiker „Hey Jude“ hinreißen. Für „Gone Away“ setzte sich Dexter Holland an das Piano und wurde durch eine schöne Lightshow begleitet. Sehr kurzweilig!

Die absoluten Hits („Why Don’t You Get a Job?“, „Pretty Fly (For A White Guy)“, „The Kids Aren’t Alright“), zu denen das Publikum dann in diversen Pits auch noch mal richtig eskalierte, hob man sich schön bis zum Schluss auf. In der Zugabe gab es durch freundliche Begleitung des Zeppelins dann noch „You’re Gonna Go Far, Kid“ und „Self Esteem“ und gegen 22:30 Uhr entließ man die Frankfurter und alle Angereisten dann hervorragend unterhalten in die Nacht.

The Offspring

The Offspring

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The Offspring

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Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Sarah Soria-Galvarro (soga.focus)

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