Underground Köln

Underground Köln: Petition versucht nahenden Abriss zu verhindern!



Nach 29 Jahren traditionsreichen Jahren voller Parties, Shows und vor allem guter Erinnerungen steht das Kölner Underground kurz vor seinem Abriss, der früher als geplant bereits nächsten Monat erfolgen soll (wir berichteten).

Eine taufrische Online-Petion versucht nun, genau das zu verhindern. Im Text der Aktion heißt es wie folgt:

„Das Kölner Underground soll Mitte September abgerissen werden, damit in Zukunft auf dem Heliosgelände eine Grund- und Gesamtschule entstehen kann (Beginn Unterrichtsjahr 22/23). Ursprünglich sollte dort ein weiteres Einkaufszentrum entstehen, das konnte der Bürgerinitiative Helios verhindern. Das Underground wird an aktueller Stelle verschwinden um eventuell an neuer Stelle zu eröffnen. Der Charme und die Erinnerungen, die an dieser Lokalität hängen, kann keine neue Location erhalten noch ersetzen.

Das Heliosgelände befindet sich im Herzen Ehrenfelds – einem urbanen Partyviertel mit dem alternativsten Angebot an Clubs und Bars (ein Traumstandort für alle Eltern in Bezug auf eine Schule). Das Underground ist eine der letzten Locations mit Live-Musik samt Wohnzimmerflair und bietet eine echte Alternative zum restlichen, tristen Mainstream-Nachtleben der Innenstadt. Hier hängen fast 30 Jahre Erinnerungen und Erlebnisse für viele Kölner, die auch durch einen Umzug der Lokalität nicht erhalten, gar ersetzt werden könnten. Das Underground ist ein Stück Ehrenfelder Kultur und gehört genau dort hin, wo es ist – aufs Heliosgelände im Herzen Ehrenfelds.



Begründung:
Die Gestaltung der Stadt sollte immer in Absprache mit deren Bürger passieren. Viele Bürger waren über die Schließung des Undergrounds schockiert & wussten nichts von den Bebauungsplänen für das Heliosgelände, die seit über 5 Jahren mehr oder weniger im Stillen vor sich gingen. Daher fordern wir ein Kompromiss, dass den Standort des Undergrounds trotz Bebauung umgeht um ein kleines bisschen Kultur an seinem Originalstandort zu erhalten. Den Kölnern zu Liebe.“

Ob das Ganze auch bei massivem Zuspruch etwas bringen kann, bleibt fraglich. Wer es jedoch nicht unversucht lassen möchte, kann hier jetzt teilnehmen. Die Unterzeichnung dauert weniger als zwei Minuten. Der Richtigkeit halber sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass die Kommunikation in Bezug auf die Pläne für das Gelände durchaus schon länger offen gestaltet wurde.

Bildquelle: Wikipedia


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