Threatin

Threatin will Statement veröffentlichen; Ex-Drummer hat bereits eins

Das Thema Threatin ist in den letzten Tagen (die komplette Lektüre HIER, HIER, HIER und HIER, in dieser Reihenfolge!) eine derartige Konstante, als wäre es noch nie anders gewesen.

Ohne nochmal alles zu sezieren, hier die Kurzfassung: Ein gewisser Jered Threatin hat nahezu alles (Label, Agentur, Social Media-Fans und -Follower, Presse-Outlet, Wikipedia-Eintrag, Live-Videos, Live-Bilder und weiß der Geier was noch) gefaked, um seinem selbstbetitelten Ein-Mann-Musik-Projekt eine in den höchsten Tönen umworbene EU/UK-Tour zu ermöglichen (DAT TRAILER!!!) und letztlich mit weniger als einer Handvoll Besucher auf der Bühne zu stehen.

Dass die ganze Sache stinkt wie unsere Socken von vor zwei Wochen, vermuteten viele erst, als es eigentlich schon zu spät war. Ticketvorverkaufszahlen wurden erfunden und ECHTE Live-Musiker engagiert, um Jered „Tommy Wiseau“ Threatin auf der Bühne Gesellschaft zu leisten.

Dass diese vom ganzen Spuk erst auf der laufenden Tour erfuhren, ist insofern problematisch, da alle auf entsprechende Flugtickets angewiesen sind, um ohne Mehrkosten wieder nach Hause zu kommen.


Threatin wird uns noch eine ganze Weile begleiten

Nun äußerte sich Ex-Drummer Dane Davis in einem persönlichen Video zu den Vorfällen und will damit vor allem eines nochmals unterstreichen: Weder er noch der Rest der Bande hatte auch nur den Hauch einer Ahnung vom ganzen Schwindel.

„Nichts davon hätte passieren dürfen. Zuallererst möchte ich alle wissen lassen, dass Joe, Gavin und ich keine Ahnung hatten. Wir wurden von allem überrumpelt, was am Freitag ans Licht kam. Joe und Gavin sind tolle Menschen und sehr talentierte Musiker. Es ist schockierend und wir versuchen, das alles zu durchblicken.“

[…]

„Ich weiß, dass es aktuell viele Fragen gibt. Ich selbst habe Fragen. Ganz ehrlich, es ist so surreal und merkwürdig, was auf dieser Tour passiert ist.“

Das komplette Video-Statement könnt ihr euch weiter unten anschauen. Davis selbst bleibt bis zum ursprünglich geplanten Ende der Tour bei seiner Familie in Belfast, Gitarrist Joe Prunera ist bereits nach Hause geflogen, Bassist Gavin Carney sitzt den „Spaß“ derweil bis zum Ende mit Jered Threatin aus, um sein ursprüngliches Flugticket in Anspruch nehmen zu können.

Threatin selbst hat sich mittlerweile auf seinen REAKTIVIERTEN Socials (Facebook, Twitter und Instagram) zu Wort gemeldet und augenzwinkernd ein offizielles Statement in Aussicht gestellt. Oh Boy, wir werden noch einigen Spaß mit dieser Geschichte haben. Stellt euch also schon mal das Popcorn bereit und haltet Ausschau nach neuen Entwicklungen.

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Ein Beitrag geteilt von Threatin (@jeredthreatin) am

Alles eigentlich ziemlich schade, da die Musik von Threatin jetzt nun wirklich nicht sensationell schrecklich ist. Ein gewisses Können kann man ihm sicherlich nicht absprechen.

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