The Plot In You

Darum haben The Plot In You den Härtegrad massiv zurückgeschraubt

Fans von The Plot In You dürften sich spätestens mit dem gestrigem Release von „Dispose“ verwundert die Ohren geschrubbt haben. Huch? Wie klingt die Metalcore-Band denn dieser Tage? Die einfache Antwort: Definitiv poppiger als noch vor ein paar Jahren. Obwohl schon „Happiness in Self Destruction“ 2015 vermehrt Ausflüge in ruhigere Gefilde unternahm, ist der Kontrast zu „Dispose“ dennoch recht gravierend.


Landon Tewers (The Plot In You) erklärt zurückgeschraubte Härte

In einem Gespräch mit Billboard.com ließ Frontmann Landon Tewers jetzt die Motive hinter diesem Soundwandel durchblitzen:

„Als ich mit „Plot“ anfing, war ich durch und durch ein Metalhead. Aber nachdem ich nur mit harten Bands getourt bin, harte Bands aufgenommen und jahrelang vorwiegend harte Musik geschrieben habe, wurde es einfach banal. Wenn du dir mal einen Pop-Künstler aus der Industrie anschaust, der über zehn oder mehr Jahre relevant geblieben ist, wirst du merken, dass sie sich über die Zeit hinweg entwickelt haben.

Ich höre einfach nicht mehr das, was ich noch vor acht oder zehn Jahren gehört habe. Ich habe in der Vergangenheit Sachen durchgemacht, bei denen es Sinn machte, über sie zu „screamen“ – und das funktionierte über harte Musik. Diese Grundstimmung funktioniert dieser Tage zum Großteil nicht mehr. Ich habe dreieinhalb Platten harte Musik geschrieben, ich möchte mich erweitern und herausfordern.“

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