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System of a Down: Serj Tankian ist kaum noch am Singen interessiert

Eigentlich hatten sich Fans von System of a Down schon fest, aber noch unbestimmt, ein neues Album der Kombo im Kalender markiert. Bislang waren hierzu aber kaum wirkliche Fortschritte zu lesen. Und wenn man den aktuellen Aussagen von Frontmann Serj Tankian Glauben schenkt, wird sich das auch erst einmal nicht ändern.


Serj Tankian (System of a Down) findet keinen Gefallen mehr am Singen:

In einem Interview mit dem Expert Magazine bekundete Tankian nun sein Desinteresse am Singen allgemein. Stattdessen sei er mehr an der Produktion instrumentaler Musik interessiert:

„Scheiß auf Gesang. Ich habe es satt. Gestern kam mir in einem Gespräch mit einem Freund ein Gedanke. Bevor wir damit anfangen, Musik zu machen, war ich hauptsächlich als Lyriker und Sänger bekannt. Ich habe jeden Tag Gedichte geschrieben. Das habe ich ständig getan, deswegen habe ich auch zwei Gedichtsbücher geschrieben. Tatsächlich kam ich durch Worte zur Musik.

Ich habe so viele Texte geschrieben, dass es aufhörte, interessant zu sein. Nicht, weil es nichts mehr gibt, über das ich sprechen oder singen möchte. Natürlich gibt es Themen, zu denen ich keine Texte schreiben möchte, aber immerhin kann ich daraus neue Gefühle entnehmen. Lyrik ist immer etwas, was den eigenen Horizon erweitert und Selbstbestimmung unterstützt. Aber ich habe das einfach zu lange gemacht. Jetzt bin ich mehr daran interessiert, instrumentale Musik zu schreiben.“

Tatsächlich übte sich Tankian zuletzt vermehrt im Filmbereich. Für Filme wie „Hardcore“, „Intent to Destroy“ oder „Pets“ steuerte er Stücke bei und/oder war hinter den Kulissen für den richtigen Mix verantwortlich.

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