SUICIDE SILENCE: Neues Album enttäuscht bei den Verkäufen

Auweia… man kann vom neuen Sound von SUICIDE SILENCE halten, was man will, aber eines steht wohl fest: Man braucht verdammt harte Eier, um Experimente, wie es die einstige Deathcore-Kombo rund um Frontmann Eddie Hermida dieses Mal versucht hat, zu wagen. Entweder wird das Ding ein voller Erfolg oder geht nach hinten los. Letzteres ist nun aber eingetreten.

Wie jetzt bekannt wurde, hat das Selftitled-Release in den Vereinigten Staaten seiner Erscheinungswoche knapp 4.650 Einheiten abgesetzt, was einem Sinkflug von 69% gegenüber dem Vorgängerwerk „You Can’t Stop Me“ von 2014 entspricht, von welchem in den USA rund 15.000 Exemplare in der ersten Woche verkauft wurden. Auch in punkto der letzten beiden Alben mit Mitch Lucker, „The Black Crown“ und „Time To Bleed„, ist dies eine herbe Enttäuschung. Von beiden Alben wurden in ihrer US-Releasewoche rund 14.000 Einheiten verkauft.

Auch wir wussten in unserer Kritik zur Scheibe nicht so recht, was wir genau von „Suicide Silence“ halten sollen, so sperrten wir hier doch gleich zwei Schreiber mit dem Album in einen Raum und kamen auf unterschiedliche Wertungen. Unterm Strich ist dann wohl alles wie immer einfach reine Geschmackssache. Ob dies wirklich ein Trost für SUICIDE SILENCE ist, darf aber bezweifelt werden.

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