Rock am Ring 2018: So war der dritte Tag am Nürburgring
Rock am Ring

Rock am Ring 2018: So war der dritte Tag am Nürburgring

Hey Leute! Rock am Ring 2018 ist vorbei. Und eines vorweg: Es war richtig gut! Auch wenn anfangs die Bedenken da waren, das Line Up könnte mit seinem bunten Mix nicht vollends überzeugen, müssen wir euch sagen, dass dem nicht so war. Die Idee der Verantwortlichen ging auf! Und wie die Idee uns am Sonntag, dem letzten Tag des Festivals aufging, lest ihr in den folgenden Zeilen.

2013 noch als Late Night Special auf derselben Bühne, wurden Bloody Beetroots nun auf den frühen Nachmittag gesetzt. Und da der Trend zum längeren Zeltplatzaufenthalt zum Vortrinken konstant anhält, blieb die Besucherzahl doch deutlich unter den Erwartungen. Das hielt Sir Bob Cornelius Rifo und seine beiden Live-Musiker aber nicht davon ab, dem Zuschauer einen Mix aus Electro, Drum`n`Bass, Dubstep, Punkrock, Metal, Rock`n`Roll und Hard-Rock entgegen zu drücken. Und gedrückt hat es. BB bewegten sich in ihrem Set dabei zwischen den Genres und verschiedenen Tempos, aber durch das kluge Arrangement, wirkte der ganze Auftritt eher wie ein DJ-Set, als eine gute Live-Show, die es aber war.


Viele Highlights auch am letzten Tag von Rock am Ring

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schauen wir  auf den Auftritt der Astroid Boys  zurück. Oder zumindest den Mitgliedern, die da waren. Denn einer fehlte: Phil ‘TRAXX‘ Constantinou, der Co-Frontmann erschien unangekündigt nicht auf der Bühne. Sänger Benjamin ‘BENJI‘ Kendall brachte zwar alle Lyrics gut rüber und auch die Stimmung im Publikum war hervorragend. Nichtsdestotrotz fehlte das Zusammenspiel der beiden Sänger und auch die vielen Referenzen auf Traxx fühlten sich eher komisch an. Dass Benji am Wochenende auf Facebook bestätigte, dass Traxx die Band verlassen hat, machte den Stich ins Herz komplett. Sad, boys!




Fotos im Auftrag von MoreCore.de by Julia_Rocknrolla
Nach dem Grime/Hardcore/Punk Mix der Astroid Boys, ging es auf der Alternastage wesentlich ruhiger mit den Jungs von Moose Blood weiter. Trotz strahlendem Sonnenschein, war die Besucherzahl sehr überschaubar. Das hielt die Truppe aus England trotzdem nicht davon ab, eine gute Show abzuliefern. Der “Sad Boys Club” überzeugte mit Emo/Indie-Rock vom feinsten. Auch wenn auf der Bühne nicht viel passierte, Sound und Songauswahl waren gut; das versprach eine volle Ladung Emotionen.




Fotos im Auftrag von MoreCore.de by Julia_Rocknrolla




Beim Auftritt von Good Charlotte folgte dann Flashback auf Flashback. „The River“, „I Just Wanna Live“ und “Lifestyle Of The Rich & Famous” waren nur einige der hervorragend performten und einen an American Pie zurückdenken lassenden Tracks. Und ja, „The Anthem“ wurde gleich am Anfang gespielt. Das 15 Tracks umfassende Set füllte alle abgetrennten Bereiche vor der Bühne voll aus – Good Charlotte schaffen es sogar noch heute generationsübergreifend zu begeistern.




Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)
Wie groß sind Rise Against wirklich? Dass sie fantastische Songs schreiben und sympathische Entertainer sind, ist allgemein bekannt. Doch was Fronter Tim McIlrath teilweise bei Hits wie „Satelitte“ oder „Give It All“ für Tempowechsel hinlegte, war nicht mehr feierlich. Da halfen auch der Gastauftritt von Bad Religion und Minor Threat Gitarrist Brian Baker oder der Circle Pit Contest wenig, darüber hinwegzusehen, dass Rise Against musikalisch allenfalls einen mäßigen Auftritt hinlegten.





Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)
Man, war das ein Knaller! Bei den Foo Fighters, die auf der Bühne ab 21:30 Uhr loslegten, konnte niemand mehr ruhig stehen bleiben. Das lag aber nicht daran, dass die gesamte Masse an Menschen keinen heiseren Dave Grohl hören wollte, er wurde schlichtweg durch das Publikum ersetzt. Auch Cover von „Under Pressure“ oder „Faces“ erhöhten hier den Puls des geneigten Rock-Hörers. Gerade bei Songs wie „Times Like These“, „Pretender“ oder auch älteren wie „Monkey Wrench“, entfaltete die inzwischen legendäre Band ihre Wirkung wie kaum eine andere. Wahnsinn!




Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)
Baroness hatten auf der Alternastage in Sachen Zuschauerzahlen spürbar unter den Foo Fighters zu leiden. Dennoch legten die Progressive Metaler eine passionierte und kraftvolle Show hin, die die Fans vollends sowohl mit Songs aus der aktuellen Platte „Purple“, aber auch alten Sachen wie „Isak“ begeistern konnten.

Um 0:30 Uhr ging es auf der „kleinen Bühne“ von Rock am Ring dann nochmal richtig zur Sache, als die Götter der Polyrhythmik sich blicken ließen. Bei einer überschaubaren Menge von Zuschauern ließen Meshuggah es sich trotzdem nicht nehmen, voll auf die Zwölf zu geben. Angefangen mit „Clockworks“ und zum Schluss mit „Demiurge“, wurden im Pit die Gliedmaßen durch die Gegend geschleudert und keiner, aber wirklich keiner, konnte da nicht mitgehen. Das Schönste daran? Das absolut zufriedene und seelige Lächeln der anderen Besucher, als man sich nach dem Konzert verabschiedet hat. Ein sehr würdiges Ende des Rock Am Ring 2018.

 Fotos im Auftrag von MoreCore.de by Julia_Rocknrolla
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