Neck Deep

Live bei: NECK DEEP in Köln!

Holla die Waldfee! Was war das denn bitte für ein fettes Punk-Paket am Donnerstagabend in Köln? NECK DEEP haben es sich nicht nehmen lassen auf ihrer großen “The Peace and The Panic” Tour ihre Freunde von BLOOD YOUTH, AS IT IS und REAL FRIENDS einzuladen. Das wollte ich mir nun wirklich nicht entgehen lassen und so ging es in heller Vorfreude zur Kölner Essigfabrik.



Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)

Den Abend eröffneten BLOOD YOUTH. Mir bis dato eine doch eher unbekannte Band. Im Vorfeld habe ich sie mir daher mal bei Spotify angehört und war doch etwas überrascht, was für eine Härte sie im Vergleich zu den restlichen Bands mitbrachten. Aber will ich gar nicht mal als negativ bewerten, im Gegenteil – die Jungs lieferten eine stabile Show ab und brachten das Publikum schon früh dazu, sich in Bewegung zu setzen.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)

Weiter ging es mit AS IT IS. Gott, was sind das für putzige Kerlchen! Vor allem Sänger Patty, der Justin Bieber-Verschnitt im Pop-Punk-Business, ließ die Herzen der jungen, weiblichen Gäste höher schlagen und überzeugte mich stimmlich total. Und das, obwohl er wie verrückt über die Bühne sprang und einfach nicht platt zu kriegen war.



Dicke Probs auch an die Herrschaften um die Hilfsorganisation HAVE HOPE, die mit einem eigenen Stand auf der Tour vertreten waren. Es ist richtig und wichtig, psychische Probleme nicht zu verschweigen und wenn man betroffen ist, sich zu informieren und Unterstützung zu holen!

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)

Passend dazu ging es weiter mit REAL FRIENDS. Gerade Frontmann Dan Lambton teilt das Schicksal, psychisch erkrankt zu sein; was man heute auch gemerkt hatte. Er wirkte müde und ausgelaugt, die Ansagen zwischen den Songs übernahmen teilweise seine Bandkollegen für ihn. Nichtsdestotrotz bemühte sich Dan, sein Bestes zu geben und machte ebenfalls den Fans nochmal deutlich, wie wichtig es ist, sich mit seinen Problemen anderen Leuten gegenüber zu öffnen.

Die Emotionen kochten an diesem Abend und in diesem Set fast über. Nicht zuletzt bei “I’ve Given Up On You”, welches die Menge aus voller Stimmkraft mitgröhlte. Lediglich “Empty Picture Frames” fehlte mir heute auf der Setlist. Bis hierhin ein guter Abend. Trotz des großen Spektrums an Supportbands, hatte ich nicht das Gefühl, völlig übersättigt zu sein und dass es sich extrem in die Länge zog. Knackige Sets und schnelle Umbaupausen gestalteten den Ablauf sehr zügig.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)

So konnte es pünktlich um 22 Uhr mit dem Headliner NECK DEEP losgehen! Nach dem Schock in Nottingham kann ich vorweg verraten, dass wir ihre komplette Show genießen durften. Die Jungs aus Wales haben wenige Monate zuvor erst ihr drittes Album “The Peace And The Panic” auf den Markt gebracht und stellten dieses jetzt live dem Publikum vor. Ich persönlich war vom neuen Album zwar nicht ganz so geflasht, mein Favorit auf dem Album ist aber nach wie vor “Don’t Wait”. Original gibt es hierbei Unterstützung von ARCHITECTS‚ Sam Carter, am heutigen Abend besetzte die Band diesen Part mit einem langjährigen Freund namens “Razor”. Er ist ein Crew-Mitglied der Tour und hat wohl früher auch immer schon Musik mit den Jungs gemacht.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)

Abgesehen davon, sie als Support-Act von A DAY TO REMEMBER im Frühjahr zu sehen, habe ich NECK DEEP auf ihrer letzten Tour noch im Luxor in Köln erleben dürfen. Es ist schön zu sehen, wie erfolgreich sie geworden sind, das vor allem wertschätzen und sich mehrfach dafür bei den Fans bedanken. Und das, obwohl ich wirklich oft zweigeteilte Meinungen über ihre Performances höre. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Bens‘ Stimme an dem Abend auch etwas flach fand und er schnell aus der Puste war.



Aber trotzdem macht es mir immer wieder Spaß, ihnen zuzuschauen. Die Jungs hüpften alle wie verrückt über die Bühne und heizten dem Publikum gut ein; im wahrsten Sinne des Wortes. Es war richtig (!) warm in der Essigfabrik und die Stimmung permanent gut. Ihre Klassiker wie “What Did You Expect?” oder “Part Of Me” durften heute natürlich nicht fehlen und fanden ihren berechtigten Platz in der Setlist. Aber auch persönliche Evergreens wie “Kali Ma” und “Can’t Kick Up The Roots” verzückten meine Ohren. Eine Punk-Show, wie sie im Buche steht. Mir hat es an nichts gefehlt und auch meinen Begleitpersonen gefiel es wirklich gut. Alle vier Bands sind von unserer Seite aus jederzeit wieder hier willkommen!

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)

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