Monuments Phronesis

Kritik: Monuments zeigen auf „Phronesis“ leider nur wenige gute Ansätze

Monuments, what can I say? Das erste Mal live gesehen “damals” noch mit The Haarp Machine, Born of Osiris und After the Burial im Underground Köln (R.I.P.) und daaaaamn… haben die mich weggeblasen. Dieser Groove, dieser fette Bass-Sound. Es war nichts absolut Revolutionäres, aber dennoch beeindruckend. Kann das neue Album “Phronesis” da mithalten? All das und der Tipp auf Seite 15 wird euch überraschen! (Keine Sorge, es gibt keine Seite 15.)

Als “Turning Point” betitelt die Band das neue Album und… das ist auch mehr oder weniger direkt bemerkbar. Direktere Beats und ein sehr starker Fokus auf Chris Barretto sind in diesem Song nicht zu verachten. Aber irgendwas ist anders, oder?


Monuments spielen gute Ideen nur an statt aus

“Hollow King”, der zweite Song im Album, geht wieder mehr in die “djenty” (Entschuldigung, ich meinte natürlich “dj0nty”) Richtung und holt die groovigen Drum- und Gitarrenparts raus – und wie! Verdammt, ich liebe sowas ja schon seit Anfang des “neuen” Progressive Metals und John Browne zeigt da mal wieder seine kreative Seite. Aber wieso nur so kurz? Ein kleiner Breakdown und dann kommt wieder die Vocal-Wand. So geil die Stelle auch ist, aber es bleibt der gleiche Grund-Rhythmus; Potential verschenkt.

Mit “Mirror Image” kam ein wenig “Michael Jackson-Feeling“ auf, jedenfalls für manche im Team. Auch hier muss ich aber für mich nach ein wenig… herausstechenden Inhalten suchen. Der Mix ist mir auch hier ein wenig zu platt, zu undynamisch. Ich kann es nicht richtig beschreiben, aber mir fehlt das “gewisse Etwas”, was eine Band ausmacht.

“Stygian Blue” war der erste Song, den Monuments in der langen Pause geschrieben hatten und hat auch deutlich mehr von dem alten Groove, aber auch hier fehlt der Drive! Bin nur ich das, oder fehlt euch auch ein wenig der “Druck”?



Leider erst bei Song 8 von 10 kommt für mich wieder mehr Groove, mehr Druck, mehr “Headbanging” ins Spiel, das Verspielte und auch das Musikalische. Ich bin großer Fan von “Raum geben” in der Musik, damit quasi nicht der Sänger von den anderen Instrumenten getragen wird, sondern ein Teil des Ganzen ist. Hier bricht Monuments ein wenig mit ihrem roten Faden und drückt dem Hörer wieder mehr “Verspieltheit” auf. Von mir SEHR wohlwollend aufgenommen, da ich das bisher sehr vermisst habe!

Auch “Jukai”, der darauffolgende Song, spielt mehr mit Atmosphäre und weniger mit einer “Wand” aus Ton. Gitarrenläufe, drückende Drums, ein wenig zerknirschtes Gesicht meinerseits, das beschreibt den Song ganz gut. “Warum erst so spät?” – das schoß mir da durch den Kopf. Auch “The Watch” klingt eher wie ein Instrument, mit fast schon “Black Metal” Geschrabbel zum Ende des Albums und Songs; coole Idee, aber passt das? Ich weiß ja nicht.

Monuments… was soll ich nur mit euch machen? Ich habe euch über die Jahre so sehr ins Herz geschlossen, aber mit diesem Album habt ihr euch leider etwas ZU sehr ins Zeug gelegt, um gut zu klingen. Sehr undynamischer Mix, starker Fokus auf die Vocals und für mich fehlender roter Faden machen das Werk ein wenig zu undefiniert. Immer hier und da ein paar coole Ideen, die aber aus Gründen, die mir nicht ganz klar werden, zu schnell begraben werden. Vielleicht nächstes Mal wieder!

Wertung: 5/10

Band: Monuments
Album: Phronesis
Veröffentlichung: 05.10.2018

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