Don Broco

Live bei: DON BROCO in Köln!

Nein, das war kein Deja Vu… Ziemlich genau dreizehn Monate nach ihrem letzten Konzert in Köln, beehrten uns Don Broco mit einer exklusiven Deutschland-Show erneut im Luxor.

Supportet werden die Briten auf dieser Tour von ihren Landsmännern in Boy Jumps Ship, die eine absolut solide Show abliefern. Die Band, die im Jahre 2015 ihr Debüt Album veröffentlichte, hat schon einige Erfahrungen als Support gesammelt: sie begleiteten bereits u.a. Bands wie Twin Atlantic, Young Guns und The Xcerts auf Tour.





Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)

Dies macht sich in ihrem Auftritt bemerkbar, denn sie schaffen es dem Publikum ordentlich einzuheizen. Eine gute halbe Stunde spielen sie Songs ihres Albums „Wake Up“ und überzeugen uns und anscheinend auch den Rest des Publikums, denn alle wippen ausgelassen mit.

Nach einer kurzen Umbaupause ertönt das Intro von Don Broco und augenblicklich fängt das überwiegend weibliche Gegröle an. Die vier Engländer legen los mit „Technology“, dem Titeltrack ihres gleichnamigen Albums, welches im Februar nächsten Jahres erscheint.



Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)

Auch die britischen Fans in Hawaii-Hemden, die wir neben uns im Publikum entdecken, tanzen ausgelassen und singen den Song mit. Es wundert uns an dieser Stelle nicht, dass sie die Show so feiern, schließlich gehören Don Broco in ihrer Heimat mittlerweile zu den Top Acts und füllen wirklich große Hallen: diesen Monat spielen sie sogar eine Show im Londoner „Ally Pally“. Im Vergleich dazu ist der Kölner Gig also quasi schon sowas wie ein Wohnzimmerkonzert.



Die Jungs machen weiter mit den Stücken „Everybody“ und „Superlove“. Die Stimmung im Luxor ist heiter. Sänger Rob, der eine absolute Rampensau ist, hat den ganzen Raum mit seinen Tanzeinlagen angesteckt, den keiner im Publikum steht mehr still. Und wo wir gerade beim Thema Rob sind: stimmlich enttäuscht er uns an diesem Abend auch nicht. Wie gewohnt klingt seine markante Stimme bei jedem Song super.

Nach einer kurzen Ansprache seitens der Band folgen drei Songs ihres letzten Albums „Automatic“ („What You Do To Me“, „Fire“ und „Automatic“) bevor sie mit „Hold On“ und „Actors“ zwei Lieder ihres Debüt Albums „Priorities“ spielen. So langsam wird es warm im Luxor und auch die ersten mini Circle Pits entstehen vor der Bühne. Als der Sing-along „You Wanna Know“ ertönt, gibt es so gut wie keinen mehr im Raum, der nicht mitsingt. Die vier Jungs machen weiter mit „Stay Ignorant“, einer weiteren Single, die dieses Jahr erschienen ist. Es ist einer dieser Songs, der garantiert bei jedem einen Ohrwurm verursacht, besonders durch seinen absolut einprägsamen Refrain. Uns persönlich macht „Stay Ignorant“ mit am meisten Lust auf das neue Album.




Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)

Wir und das restliche Publikum haben immer noch Spaß an der Show, doch leider verfliegt die Zeit wie im Flug und wir haben nun die Halbzeit erreicht. Die zweite Hälfte der Show beginnen Don Broco mit „Whole Truth“ und „Yeah Man“.



Anschließend stimmen sie (endlich) „Thug Workout“ an — ein Song, den die Engländer, inklusive absolut sehenswertem Musikvideo, im Jahre 2008 veröffentlichten. Und ja, das meinen wir ernst… wenn ihr das Video nicht kennt, solltet ihr es euch unbedingt mal anschauen. Ihr werdet es nicht bereuen. Da dieses Stück mit zu den härtesten der Band gehört, bildet sich ein riesiger Circle Pit vor der Bühne. Wir entdecken sogar unsere neuen britischen Freunde in Hawaii Hemden inmitten des Pits.
Es folgt eine angenehme Mischung aus ihren beiden bereits erschienen Alben. Sie spielen „I Got Sick“, „Priorities“, „Further“, „Money Power Fame“ und „Nerve“ bevor sie mit den zwei aktuellen Songs „T-Shirt Song“ und „Pretty“ ihre Show eindrucksvoll beenden. Wir bedanken uns klatschend bei der Band für diesen gelungenen Abend und würden nach dieser wilden Show am liebsten unsere T-Shirts ausziehen und sie über dem Kopf schwingen.





Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)

Kommentare

Impressum - Disclaimer