Alazka

Live bei: ALAZKA und IMMINENCE in Dortmund!

Erst ein paar Wochen ist ihr erster Long Player “Phoenix” auf dem Markt, schon sind ALAZKA damit auch schon auf Europa und UK Tour, um das gute Teil dem Publikum live zu präsentieren. Das wollte ich mir nun wirklich nicht entgehen lassen, zumal unser Jonas noch in höchsten Tönen von einer tollen Scheibe gesprochen hat. Also schnappte ich mir Kumpel Mitch, der die Jungs auch schon lange kennt, und gemeinsam ging es ins FZW nach Dortmund.

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)
Der überschaubare Raum füllte sich schon früh für den ersten Support ACROSS THE ATLANTIC. Man merkte, dass die Jungs aus Texas Bock hatten, jedoch wirkten sie noch etwas unbeholfen. Gut, es war auch ihre erste Tour überhaupt, und dann gleich in Europa zu sein, ist natürlich eine Hausnummer.




Musikalisch erinnerten sie mich bereits beim ersten Ton an A DAY TO REMEMBER. Im Gespräch mit ihrer Mercherin stellte sich auch heraus, dass sie beim selben Produzenten in Amerika aufgenommen haben. Traf, was das angeht, also voll meinen Geschmack. Wenn sie noch ein bisschen sicherer auf der Bühne werden, dürfen sie gerne nochmal zurückkommen.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)
Weiter im Text ging es mit dem schwedischen Paket IMMINENCE. Auch wenn die Band schon etwas länger im Geschäft ist und ich den Namen hier und da schon mal gehört habe, so hab ich mich bislang so gut wie gar nicht mit ihnen beschäftigt. Aber auch sie konnten mich mit ihren Songs überzeugen. Auf den ersten Blick wirkte alles sehr gekonnt und professionell bei ihnen, jedoch, und da muss ich euch jetzt direkt den Zahn ziehen, kam wirklich sehr sehr viel vom Band. Vor allem Backing-Vocals.




Find ich dann doch eher semi-cool, aber gut, das muss ja jede Band für sich selbst entscheiden, wie sie das handhabt. Immerhin stimmte hier schon mal die Stimmung, da sich unter den ALAZKA-Fans auch viele IMMINENCE-Anhänger befanden.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)
Lange hat es nicht gedauert, bis der besagte Headliner endlich die Bühne betrat und das FZW zum Kochen brachte! Den Einstieg fanden sie mit “Ghost”, der vom ersten Chord an vom Publikum gefeiert und mitgesungen wurde. Wenn ich mich nicht irre, wurde tatsächlich nicht ein Track von Album “Phoenix” ausgelassen; selbst das Intro “Echoes” und das Interlude “Ash” wurden geschickt in das heutige Abendprogramm mit eingebunden. Aber klar, auch die “alten Schinken” aus BDA (BURNING DOWN ALASKA)-Zeiten wie “Phantoms”, “Monuments” und “Savior” durften selbstredend nicht fehlen.




Obendrauf kam noch ein Cover von “This Could Be Anywhere In The World”, original von ALEXISONFIRE.
Die geballte Songauswahl führte dazu, dass das Set sich auf stolze eineinhalb Stunden streckte. Jetzt kann man sagen, gut, das sollte für einen Headliner so üblich sein. Jedoch finde ich, scheint dies heutzutage tatsächlich nicht mehr so selbstverständlich zu sein und die Sets sind meist wesentlich kürzer. Zudem waren, was man leider hier und da an ihren Stimmen hörte, sowohl Shouter Tobi als auch Sänger Kassim beide gesundheitlich angeschlagen. Respekt an dieser Stelle, die Show so durchzuziehen!

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)
Gerade Tobi merkte man an, wie gerührt er war, dass der Abend trotzdem so großartig war; er war wirklich überwältigt und bedankte sich mehrfach für diese krasse Stimmung. Auch ich fand den Gig wirklich sehr gelungen. Die Emotionen, die der Melodic Hardcore so mit sich bringt, waren die ganze Zeit präsent.

Ich mag die Jungs wirklich sehr. Ich gönnen ihnen ihren Erfolg und freu mich jetzt schon, wenn sie im Dezember mit THE AMITY AFFLICTION wieder unterwegs sind.

Tickets für die anstehende Tour bekommt ihr hier!

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)

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