BRING ME THE HORIZON: Darum spielen sie keinen Deathcore mehr!

Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 haben BRING ME THE HORIZON einige Veränderungen hinter sich gebracht. Doch keine war so stark wie der Sprung von „Sempiternal“ auf die zu erwartenden Songs des nächstens Albums „That’s The Spirit„, welches am 11. September erscheinen wird. Die bisherigen Tracks „Happy Song“ und „Throne“ sind die bisher radiotauglichsten Auskopplungen der einstigen Deathcore-Band überhaupt und eher im seichten Nu-Metal- und Pop-Rock-Bereich anzusiedeln.

Aber wie kam es eigentlich dazu? Keyboarder und Songwriter Jordan Fish stellte sich nun den Fragen der Kollegen des Rolling Stone Magazins. „Wir hören keinen extremen Deathcore mehr.“ erklärt er in Bezug auf den Wandel der Ausrichtung. „Wir mögen harte Musik immer noch, aber ich mag auch Justin Bieber. Meine Frau meinte letztens, dass ich den Musik-Geschmack eines weiblichen Teenagers habe.

In Bezug auf den zuletzt veröffentlichten Song „Throne“ lässt Fish wissen: „Es ist eins der einfachsten und geradlinigsten Lieder, die wir je gemacht haben. Es hat einige Elemente des letzten Albums, einen lebhaften Takt und starke Melodien. Für uns lag es auf der Hand, es als erste Single auszuwählen, weil es direkt eingängig ist und jede Menge Energie hat.

Einhergehend mit dem Stilwechsel sicherlich nicht unerwähnenswert sind aber auch die vielen Theorien, wonach Frotmann Oliver Sykes vor allem deswegen keine Screams und Growls mehr benutzt, weil er seine Stimme nicht vollends zerstören möchte. Wie sich seine Vocals im Laufe der Jahre verändert haben, könnt ihr euch hier anhören:

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