Between the Buried and Me Automata II

Kritik: Between The Buried And Me – „Automata II“

Da sind wir endlich, der zweite Teil des Konzeptalbums “Automata” ist in meinen Händen gelandet! Between The Buried And Me habe ich vor einigen Jahren entdeckt und damals war ich absolut überfordert, zugegebenermaßen; all die schnellen Wechsel, hier ein anderer Groove, dann da ein komplett anderes Thema und das immer in einem Song. Mit der Zeit konnte ich aber immer weiter die Musik und das große musikalische Können dahinter genießen. Vielleicht musste ich da tatsächlich erst “hineinwachsen”, wer weiß.


Between The Buried And Me setzen auf Qualität, nicht Quantität

“Automata II” umfasst ganze vier Songs. In Zahlen: 4.

Der gemeine Musikhörer fragt sich sicherlich jetzt: “Wait a minute? Nur vier Songs? Was ist das denn für ein Beschiss?” Moment! Wir haben trotzdem 33 Minuten Musik, und DIE hat es in sich! Aufgeteilt ist das Album in die Tracks “The Proverbial Bellow”, “Glide”, “Voice of Trespass” und “The Grid”, wobei der erste Song mit 13:18 ein absoluter Kracher ist.

Direkt von Anfang an zeigen sich die musikalischen Themen, die BTBAM immer wieder durchgängig verarbeiten und beim ersten Hören sehr überraschen, aber nie aus dem Fluss reißen. Oftmals hatte man bei der Band früher das Gefühl in einen Wirbelsturm von verschiedenen Teilen zu geraten, was sich immer weiter “gelegt” hat. Die musikalische Kreativität ist gleich geblieben, nur fühlt es sich jetzt einfach NOCH besser an. Ab dem ersten Drittel wird gerade dieser Song wieder durch das markante Screaming härter, nur um in einen wunderschönen Refrain zu münden. Gänsehaut-Feeling!



Was hat uns bisher gefehlt? Richtig. Eine Ziehharmonika! Damit fängt nämlich das Interlude “The Glide” an, um am Ende in einer Swing-Einlage zu enden. Absolut was anderes und trotzdem zu BTBAM passend. Und danach? “Voice of Trespass” mit Bläsern und Dave Matthews auf Crack mit Metaleinlagen …quasi. Aber trotzdem immer noch Swing? Ich kann es nicht einordnen, es tut mir Leid. Aber genau das macht Between The Buried and Me ja auch total aus. Wir nehmen Zutat A, Zutat B und eine Prise…ja. Eine Prise Madness. Aber es macht einfach total Spaß, diesen brillianten Musikern dabei zuzuhören, gerade wenn sie auch ein auf “Oldschool” getrimmtes Drumsolo einstreuen.

Ich möchte aber hier nichts weiter spoilern, wirklich nicht. Jedem Progressive-Fan ist dieses Doppel-Album WÄRMSTENS ans Herz zu legen. Der Sound ist, wie immer, sehr stimmig und nicht zu drückend, ich empfehle hier aber es mal in einem Raum laufen zu lassen, auf In-Ears fehlt die Hälfte des Spaßes und der Dynamik.

Übrigens: Die Herren sind bald mit Tesseract sowie Plini auf Tour, guckt euch das doch mal an! Tickets bekommt ihr jetzt hier.

Wertung: 9/10

Band: Between The Buried and Me
Album: Automata II
Veröffentlichung: 13.07.2018

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